Gab es eine Sintflut? Und was hat der saure Regen damit zu tun?

Eine der herangereiften Fragen ist heute die Frage, ob es eine Sintflut gab oder nicht, weil einige Erforscher der realen Vergangenheit darauf bestehen, daß derjenige Kataklysmus, welcher in der Vergangenheit den Gang der Geschichte verändert hat, ebenjene Sintflut gewesen sei, wobei das globale Ausmaß dieses Kataklysmus diesen als weltweite Sintflut bezeichnen läßt.
Genau deshalb halte ich diese Frage für prinzipiell wichtig, denn wenn man darauf heute eine unrichtige Antwort gibt, dann wird die ganze Forschung morgen ins Nichts laufen; und unter Berücksichtigung dessen, daß heute nicht alle in das Morgen schauen können, besser gesagt, daß man dort nicht alles sehen kann, so muß für eine Beantwortung dieser Frage zuerst die Terminologie geklärt werden, was man denn als Sintflut bezeichnen will.

Es ist so, daß das Wort Sintflut viel zu umfassend ist und in sich eine Vielzahl von anderen Kategorien beinhaltet. Zum Beispiel: Torte, Gebäck, Eis, Bonbons, Konfitüre und so weiter – all das kann man mit dem einen Wort „Süßigkeiten“ erfassen. Genauso vereint das Wort „Sintflut“ eine Vielzahl von Kategorien, wie Überschwemmungen, Muren, Zunami, die ihrerseits wieder in Typen und Arten aufgeteilt werden.
Daher laßt uns bitte all das der Reihe nach betrachten, denn, wie ich schon sagte, wird eine unrichtige Auslegung der „Sintflut“ zur Suche in der falschen Richtung führen und zu unrichtigen Schlußfolgerungen.

Масштабное наводнение
Eine umfassende Überschwemmung

Also, unter einer Überschwemmung versteht man die Überflutung weiter Landstriche, hervorgerufen durch den Anstieg des Wasserspiegels in einem natürlichen oder künstlich angelegten Wasserlauf.

Селевой поток
Schlammstrom/Mure

Eine Mure ist eine sich ungestüm vorwärtsbewegende Masse eines großen Volumenstromes, die eine hohe kinetische Energie aufweist und aus Wasser, Schmutz, großen und kleinen mineralischen Brocken besteht, die 50 bis 60% des Stromes ausmachen.

Волна цунами
Eine Zunami-Welle

Zunami sind riesige Wellen, die in Ozeanen oder anderen großen Gewässern entstehen. Die Wellenlänge beträgt gewöhnlich einige Hundert Kilometer, und die Höhe von 10-20 bis zu 100 Metern; der festgestellte Rekord liegt bei 524 Metern.

Im Wesen trifft für jede hier aufgeführte Bestimmung der Inhalt von „Sintflut“ zu, allerdings denke ich, daß viele zustimmen werden, daß die Mehrzahl der Forscher, die ihre Untersuchungen des Kataklysmus auf die Version von der Sintflut aufbauen, etwas Größeres darunter verstehen.
Daher laßt uns die Version der weltweiten Sintflut betrachten, nach der eine hohe Welle aus dem Nördlichen Eismeer sich von Norden über Sibirien und den europäischen Teil des heutigen Rußland ergoß und in die Tiefe des Festlandes vordrang.
Zur Bestätigung dieser Version werden solche gewichtigen Fakten angeführt wie die zugeschütteten Häuser, das Vorhandensein von Salzwasserseen im südlichen Teil, die Benutzung des Wortes „vorsintflutlich“ durch die Vertreter der älteren Generation sowie das Vorhandensein von Robben im Kaspischen Meer. Ich wiederhole, das sind sogar sehr interessante Fakten, sie sind vorhanden, daher laßt uns bitte dazu Klarheit schaffen.

Das erste, womit wir uns auseinandersetzen müssen, ist: gab es in der nahen Vergangenheit einen Kataklysmus in einer beliebigen Form oder nicht.
Und hier können wir eindeutig eine bejahende Antwort geben: ja, es gab einen Kataklysmus. Und ungeachtet dessen, daß praktisch jeder Skeptiker es als seine Pflicht ansieht, mir etwas von „so gebauten“ Sockeletagen, von abgesunkenen Gebäuden und von einer „Kulturschicht“ mitzuteilen, werden wir jetzt nicht auf diese Frage zurückkommen; denn wir haben sie schon mehrfach analysiert auf dieser Seite, und wenn jemand das nicht gelesen hat, dann kann ich als zusätzliche Information den Artikel „Wurde das Haus verschüttet. Anwendungsvorschrift“ anführen.

Старинное здание в г. Щецин (Польша)
Ein antikes Gebäude in Szczecin (Polen)

Jetzt gehen wir von dem klaren Fakt aus: auf der ganzen Welt stehen alte Gebäude mit verschütteten untersten Etagen. Mehr noch, es sind nicht nur Städte verschüttet, sondern auch Felder, Flüsse und sogar Berge, wobei das Niveau der Verschüttung überall unterschiedlich ist und von einer ganzen Reihe von Bedingungen abhängt; allerdings gibt es einen nicht unwichtigen Fakt: in vielen Fällen wiederholt die aufgeschüttete Schicht das Relief der Landschaft, und zwar sogar an den Hängen.
Zweifellos ist die Schicht in den Niederungen dicker als an den Hügelkuppen, allerdings gibt es diese Schicht sowohl an den Hügelkuppen als auch an den Hängen, wobei die Dicke auf den Südhängen dieselbe ist wie auf den Nordhängen. Ich habe das mit eigenen Augen gesehen. Eine der Versionen der Verschüttung werden wir am Ende dieses Artikels erörtern.

Посёлок Садон, Северная Осетия. Сель сошёл в 2002 году

Die Mure ist 2002 abgegangen

Das zweite, was wir klären müssen: welches ist die Kraft, die hunderttausende Tonnen von Boden von einem Ort an andere verbracht hat, und auf welche Weise wurde der Boden transportiert.
Wenn man die offiziellen Märchen vom Schmutz an den Schuhen, Pferden und abgesunkene Gebäude nicht annehmen, dann – Hand aufs Herz – können wir eindeutig sagen, daß die Verbringung solcher ungeheuren Bodenmassen für den Menschen einige Nummern zu groß ist, sogar wenn man die moderne schwere Technik anwenden würde, allerdings kann solche Unmengen entweder die Luft oder das Wasser transportieren.

Das dritte, was wir kennen müssen, ist die Viskosität von Suspensionen. Denn genau so nennt man das Gemisch von Boden und Wasser, welches in Schlammströmen fließt – dementsprechend je mehr Boden im Strom ist, desto höher die aufgeschüttete Boden-Schicht.
Allerdings ist hier zu verstehen, daß bei verschiedenen Mineralien die Viskosität der Suspension unterschiedlich ist, aber da in der Bodenzusammensetzung verschiedene Mineralien vorkommen, ist im Durchschnitt die Proportion der Viskosität 1:2 bis 1:3, das heißt, das Boden-Volumen ist dreimal größer als das Wasser-Volumen.
Das ist der Grenzwert, denn wenn mehr Boden in der Suspension ist, dann verliert diese die Fließfähigkeit, und wenn mehr Wasser darin ist, dann verbessert sich das Fließverhalten, aber es ist mehr Menge einer solchen Suspension erforderlich, um die Städte bis zu jenem Niveau zuzuschütten, wie es vorhanden ist.

План города Тула

Stadtplan der Stadt Tula

Nehmen wir ein einfaches Beispiel: die Fläche des Landkreises Tula beträgt 1495 Quadratkilometer. Wenn wir berücksichtigen, daß die Stadt Tula ca. 2 m, an einigen Stellen auch 3 m hoch verschüttet wurde, erhalten wir als minimale Bodenmenge ca. 3000 Kubikkilometer. Und nun rechnen wir: ein Kamas-65201-Kipper kann bis zu 25,5 Tonnen aufladen und das Volumen seines Laderaumes beträgt 16 Kubikmeter, dabei hat verschiedener Boden bei gleichem Volumen ein unterschiedliches Gewicht.

Самосвал «КамАЗ — 65201»

Ein Groß-Kipper Kamas-65201

Rechnen wir mit idealen Bedingungen: wir transportieren auf flacher gerader Strecke leichtes Keramsit, die Bordwände sind erhöht und das Ladevolumen beträgt 20 cbm.
Sogar in diesem Falle wären für die genannten 3000 Kubikkilometer, also 3 mal 10 hoch 12 Kubikmeter, ca. 15.000.000.000 Fahrten des Kippers Kamas-65201 erforderlich.
Allein für die Stadt Tula müßte der Kipper 75.000.000 mal fahren, und das mit Bordwanderhöhung und leichtem Keramsit!
Freunde, bitte stellt euch diese grandiose Bastelle mal bildlich vor – da gibt es in der modernen Geschichte nichts Vergleichbares.

Bei all dem ist zu berücksichtigen, daß Boden schwerer ist als Wasser, und im Zustand der Ruhe oder einer geringen Bewegungs-Geschwindigkeit wird sich der Boden unweigerlich absetzen. Daher würde es sehr sehr viel Wasser brauchen, damit der Boden sich nicht absetzt, und das Wasser müßte sich mit sehr hoher Geschwindigkeit bewegen, um die großen Entfernungen zurückzulegen und dabei nicht gleich bei der ersten Schlucht den Boden zu verlieren.

Зона затопления Потопом
Die Überschwemmungszone der Sintflut

Wenn man einige einfache Berechnungen nach der Lagrange-Formel ausführt, kommt heraus, daß die Zunami-Welle aus dem Nördlichen Eismeer für die Überwindung des Kontinents zumindest bis zu den kaukasischen Bergen und Tibet in der Gegend von Moskau eine Höhe von 3,5 km haben müßte und sich mit einer Geschwindigkeit von 572 km/h bewegen muß, wobei die Bewegungsenergie einer solchen Welle etwa 8 – 9 Bomben, die auf die japanische Stadt Nagasaki abgeworfen wurde, entspricht.
Wenn die Wellenhöhe geringer ist, dann kommt sie nicht bis zu den Kaukasus-Bergen, wenn die Welle langsamer unterwegs ist, dann setzt sich der Boden schon nördlich des Polarkreises ab und kommt nicht mal bis zu den mittleren Breiten.
Hier möchte ich anmerken, daß bei einer solcher Geschwindigkeit die Viskosität schon keine große Rolle mehr spielt, da für den Erhalt einer solche Geschwindigkeit im Bereich von Moskau die Anfangsgeschwindigkeit der Welle noch viel größer sein muß, und in diesem Falle schwimmt die Welle schon nicht mehr, sondern sie fliegt buchstäblich.

Daher ist eindeutig klar, daß ein solcher Strom auf seinem Weg jede beliebige Stadt, jede Festung hinwegfegen wird – nichts würde einer solchen Welle standhalten.
Versteht ihr, Freunde? Wenn es eine solche Welle gegeben hätte, dann gäbe es weder Moskau, noch Tula, noch Susdal, noch Rjasan, noch andere alte Städte.

Цунами сносит город
Ein Zunami fegt eine Stadt hinweg

Es gäbe keinerlei alte wunderschöne Bauten, die Welle hätte alles weggeleckt. Nun sagt ihr, alle diese schönen alten Gebäude wurden erst nach der Sintflut erbaut – ja wie denn?
Sie haben doch alle ein verschüttetes unterstes Stockwerk!
Und dann: wie logisch ist das – in der Zeit der Postapokalypse, wenn es banal nichts zu essen gibt, haben die Leute sich mit dem Aufbau von architektonischen Wunderwerken befaßt?.

Старинное здание в г. Щецин (Польша)
Altes Gebäude in der Stadt Szczecin, Polen.

Und hier sehen wir die erste Lücke. Alle diese Lücken werden wir im weiteren besprechen, daher lest bitte aufmerksam alles durch und überspringt nichts, das ist sehr wichtig.

Карта солёных озёр по всему миру

Die Karte der salzwasserhaltigen Seen in der ganzen Welt

Viertens. Wir müssen verstehen, was ein Salzwasser-See ist, obwohl er richtiger Mineralwasser-See genannt werden sollte. Salzig nennt man Seen mit einer Mineralisierung über 1 Promille (ein Tausendstel). Vor allem sind Salzseen - Gewässer ohne Abfluß, die sich in Trockengebieten befinden.
Das Wasser in solchen Gewässern unterscheidet sich durch einen scharfen Geschmack und ist ohne weitere Bearbeitung nicht trinkbar. In der chemischen Zusammensetzung unterscheidet sich das Wasser in jedem Salzsee nicht nur vom Wasser des Nördlichen Eismeeres, sondern auch von dem der anderen Salzseen.
Zum Beispiel bestehen die Salze im Wasser des Baskunak-Sees im Astrachaner Gebiet zu 99,8% aus NaCl (gewöhnliches Kochsalz), während im See Ebejty im Omsker Gebiet Sulfat-Chlorid-Natrium-Salze vorherrschen. Wobei das Wasser im Nördlichen Eismeer Phosphate und Silizium-Salze enthält.
Natürlich ist klar, daß die Salzanteile im Wasser der Salzseen vom Boden bestimmt werden, auf dem diese Seen gelegen sind, allerdings müßte, wenn dies ursprünglich Wasser aus dem Nördlichen Eismeer gewesen sein sollte, ein Rest von Phosphat-Silizium in diesen Seen nachweisbar sein – ist es aber nicht.

Тюлени в Байкале

Die Bajkal-Robben

Fünftens. Als gewichtiges Argument der Anhänger der Sintflut wird das Vorhandensein von Robben im Kaspischen Meer angeführt, was nach deren Meinung ein stahlbetonharter Beweis ist, daß diese in den Kaspisee nur mit einer Sintflutwelle aus dem Nördlichen Eismeer gelangen konnten.
Allerdings entsteht eine gesetzmäßige Frage: aber warum hat diese Welle dann keine Robben aus dem Nördlichen Eismeer in das Asowsche und das Schwarze Meer gespült? Oder in den Balchasch-See? Übrigens, falls das nicht bekannt ist: der Balchasch wurde künstlich mit Fischen besiedelt. Daher