{"id":26604,"date":"2017-06-16T13:17:57","date_gmt":"2017-06-16T10:17:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tart-aria.info\/?p=26604"},"modified":"2017-10-30T14:25:59","modified_gmt":"2017-10-30T11:25:59","slug":"megalithen-sprechen-teil-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/megalithen-sprechen-teil-7\/","title":{"rendered":"Megalithen sprechen. Teil 7"},"content":{"rendered":"<p>Dar\u00fcber, da\u00df ein Teil der Anlagen aus Stein eben gerade\u00a0<strong>gegossen<\/strong>\u00a0wurde (einen Hinweis gibt das Wort \u201eMega-LITH\u201c\u00a0<em>(im russischen bedeutet \u201elitch\u201c = gie\u00dfen \u2013 d.\u00dc.)<\/em>, habe ich schon fr\u00fcher gesprochen.<br \/>\nDetaillierter werden wir uns im weiteren damit befassen, und nun la\u00dft uns \u00fcber jene Objekte sprechen, welche keinen Zweifel daran lassen, da\u00df sie genau aus dem Stein herausgemei\u00dfelt sind und\u00a0<strong>nicht<\/strong>\u00a0aus einem Beton gegossen, welcher in seiner Zusammensetzung dem Naturstein entspricht.<\/p>\n<h2>Megalith! Bist du gegossen oder herausgeschnitten?<\/h2>\n<p>Jener Fakt, da\u00df eine riesige Anzahl von Objekten aus Stein, die sich in Sankt Petersburg befinden, gerade gegossen und\u00a0<strong>nicht<\/strong>\u00a0herausgemei\u00dfelt sind, ruft sogar bei vielen offiziellen Gelehrten schon keine Zweifel mehr hervor.<br \/>\nAber wie sieht es aus mit der Herkunft der ber\u00fchmten\u00a0<strong>Sphinxe<\/strong>, welche die Universit\u00e4ts-Uferstra\u00dfe an der Njewa schm\u00fccken?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/07-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10122 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/07-5-750x497.jpg\" alt=\"\u0441\u0444\u0438\u043d\u043a\u0441\" width=\"750\" height=\"497\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/07-5-750x497.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/07-5.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zuerst die offizielle Version:<\/p>\n<blockquote><p>\u00abDie antiken petersburger Sphinxe auf der Universit\u00e4ts-Uferstra\u00dfe sind mehr als dreieinhalb Tausend Jahre alt. Die aus\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syenit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Syenit<\/a>\u00a0(eine Abart des feink\u00f6rnigen Granits) gemachten Skulpturen bewachten den Eingang in den\u00a0<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Thebes,_Egypt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Thebes<\/a>-Tempel, welcher f\u00fcr den Pharao Amenhotep III. gebaut worden war.<br \/>\nDie Sphinxe wurden im Jahre 1832 nach\u00a0<a href=\"\/?tag=sankt-peterburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Sankt Petersburg<\/a>\u00a0gebracht, auf einer Welle der allgemeinen \u00c4gyptomanie (der Mode f\u00fcr den \u00e4gyptischen Stil in Architektur und Inneneinrichtung), welche Europa nach den Napoleonischen Feldz\u00fcgen in \u00c4gypten im 19. Jahrhundert \u00fcberrollte.<br \/>\nDie Gesichter der Sphinxe sind Portrait-Abbildungen des bekannten Pharaos\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amenophis_III.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Amenhotep III.<\/a>\u00a0\u2013 des Vaters des nicht weniger bekannten Pharao-Reformators Echnaton. Geschm\u00fcckt sind diese Gesichter mit besonderen Kopfbedeckungen \u2013 \u201ePa-Skhemti\u201c-Kronen, welche das Zeugnis der Herrschaft des Amenthotep III. in zwei Reichen waren \u2013 im Oberen und Unteren \u00c4gypten.<\/p>\n<p>Den Kauf der bei allen beliebten\u00a0<strong>Skulpturen<\/strong>\u00a0verdanken die Petersburger dem\u00a0<a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%9C%D1%83%D1%80%D0%B0%D0%B2%D1%8C%D1%91%D0%B2,_%D0%90%D0%BD%D0%B4%D1%80%D0%B5%D0%B9_%D0%9D%D0%B8%D0%BA%D0%BE%D0%BB%D0%B0%D0%B5%D0%B2%D0%B8%D1%87\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Andrej Nikolajewitsch Murawjow<\/a>. Gerade er stie\u00df in Alexandria auf diese Sphinxe, die zum Verkauf dorthin geschafft worden waren. Murawjow richtete einen Brief mit dem Vorschlag, diese zu kaufen, an den russischen Botschafter. Die Bitte wurde nach Sankt Petersburg zu Nikolaj I. \u00fcbermittelt, wonach die Mitteilung in die Akademie der K\u00fcnste umgeleitet wurde, wo man sich auf die Zweckm\u00e4\u00dfigkeit des Erwerbs einigte.<br \/>\nIn dieser Zeit waren die Sphinxe bereits von der franz\u00f6sischen Regierung erworben worden, aber mit der Revolution vom Jahre 1830 wurden die Skulpturen Ru\u00dfland \u00fcberlassen. Wenn die Revolution nicht gewesen w\u00e4re, dann w\u00fcrden die Skulpturen wohl die Uferstra\u00dfe an der Seine schm\u00fccken und nicht an der Njewa, oder irgendeinen Platz in Paris. Im Mai 1832 wurden die Sphinxe, von denen jede 32 Tonnen wog, auf ein Schiff geladen, das nach Ru\u00dfland abfuhr.<br \/>\nNach der Ankunft befanden sich die Sphinxe einige Zeit im Hof der Akademie der K\u00fcnste, bis nach einem Entwurf von Konstantin Thon die Granit-Anlegestelle an der Universit\u00e4ts-Uferstra\u00dfe gebaut wurde, wohin im Jahre 1834 die Skulpturen verbracht wurden.\u00bb.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00dcbrigens gibt es in verschiedenen Quellen einige Unterschiede, welche die Zahlen betreffen, und kleinere Details. Da k\u00f6nnte man ohne besondere Aufmerksamkeit dr\u00fcber hinwegsehen, wenn da nicht ein kleines \u201eaber\u201c w\u00e4re \u2026<br \/>\nIn der elektronischen Enzyklop\u00e4die stie\u00df ich auf folgende S\u00e4tze:<\/p>\n<blockquote><p>\u00abBei Verladen eines der Sphinxe rissen die Trossen und er fiel, dabei den Mast und die Bordwand des Schiffes zersplitternd. Das gab eine tiefe Spur von einem Tau auf dem Gesicht des Sphinx, aber bei der letzten Restaurierung wurde diese zugemacht.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p>Irgendwie absurd sieht das aus, in ein und demselben Satz die zwei Begriffe \u201eTrosse\u201c und \u201eTau\u201c. Trosse und Tau sind bei weitem nicht dasselbe.\u00a0<strong>Taue<\/strong>\u00a0werden aus Natur- und synthetischen Fasern gemacht, und\u00a0<strong>Trossen<\/strong>\u00a0aus Metallen.<br \/>\nAu\u00dferdem wurden die Trossen erst am Ende des 19. Jahrhunderts erfunden, und deren industrielle Fertigung begann erst zu Beginn des 20.!<\/p>\n<p>Wenn von einer Trosse die Rede w\u00e4re, k\u00f6nnte diese das Granitgesicht des Sphinx besch\u00e4digen, aber im Jahre 1830 waren Hanftaue \u00fcblich, und die konnten auf\u00a0<strong>keinen<\/strong>\u00a0Fall den Granit besch\u00e4digen. Um so mehr als im Jahre 2003 die petersburger Gelehrten die Restaurierung der Sphinxe in Angriff nahmen, darunter mit dem Ziel, \u201edie Narbe zu heilen\u201c im Gesicht des Sphinx, die von dem Trossen-Tau stammte.<\/p>\n<p>Und hier begann ein wahrer Skandal. Einer der Restauratoren verriet das professionelle Geheimnis, da\u00df die Sphinxe \u00fcberhaupt nicht aus \u00e4gyptischem Syenit gemacht sind, sondern\u00a0<strong>aus karelischem Granit<\/strong>, dem sogenannten Rapa Kiwi.<br \/>\nUnd gleich fanden sich auch hartn\u00e4ckige Archivare, welche eine Information \u00fcber einen ersch\u00fctternden Fund ver\u00f6ffentlichten.<br \/>\nEs stellte sich heraus, da\u00df noch im Jahre 1828 aus der Imperatoren-Kasse 62 Millionen Rubel bereitgestellt worden waren f\u00fcr den Kauf zweier Sphinxe aus Alexandria.<br \/>\n<i>(62 Mio. Rubel \u2013 antikes \u00c4gypten hin oder her \u2013 das war eine f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse ziemlich gro\u00dfe Summe!!)<\/i><\/p>\n<p>Wie ihr wohl erraten habt, hat den Erhalt durchaus nicht der Offizier Murawjow quittiert, sondern ein petersburger<strong>Kaufmann<\/strong>\u00a0mit einem charakteristischen nichtrussischen Nachnamen.<br \/>\nUnd zwei Jahre sp\u00e4ter rechnete jener Kaufmann die ausgegebenen Mittel ab, unter Vorlage des Kaufbelegs, der Quittungen, Lieferscheine und sonstiger Dokumente.<br \/>\nUnd bald darauf gelang es jemandem, Angaben dazu zu bekommen, da\u00df im Verlaufe jener zwei Jahre in einem der Lagerh\u00e4user Kronstadts die besten Steinmetze eben diese zwei \u201e\u00e4gytpischen\u201c Sphinxe gemei\u00dfelt hatten.<br \/>\nSo da\u00df das \u201eZers\u00e4gen\u201c staatlicher Gelder weder heute noch gestern erdacht wurde.<\/p>\n<p>Als ich davon h\u00f6rte, da\u00df an der Restaurierung im Jahre 2003 einer meiner Bekannten beteiligt gewesen war, der f\u00fchrende russische\u00a0<a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%A1%D0%BE%D0%BB%D0%BA%D0%B8%D0%BD,_%D0%92%D0%B8%D0%BA%D1%82%D0%BE%D1%80_%D0%92%D0%B8%D0%BA%D1%82%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B2%D0%B8%D1%87\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u00c4gyptologe Viktor Solkin<\/a>, habe ich mich sogleich an ihn gewandt und um Erkl\u00e4rung gebeten.<br \/>\nAls Antwort erhielt ich eine zornige Abfuhr und nachfolgend die Mitteilung, da\u00df der Nutzer mich aus seiner Freunde-Liste entfernt hat und ein Verbot f\u00fcr Kommentare auf seiner Seite in den sozialen Netzen erlassen hat.<\/p>\n<p>Ich nehme an, da\u00df dies die ehrlichste Antwort auf die Frage ist, ob es stimmt, da\u00df die Sphinxe auf der Universit\u00e4ts-Uferstra\u00dfe niemals in \u00c4gypten gewesen waren.<br \/>\n\u00dcbrigens kann man sich davon selbst \u00fcberzeugen, durch eine gew\u00f6hnliche Besichtigung, mit nachfolgendem Vergleich.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Anfang schauen wir uns an, wie jene Sphinxe aussehen, die sich tats\u00e4chlich in Theben befunden hatten:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/01-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10118 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/01-8-750x564.jpg\" alt=\"\u0441\u0444\u0438\u043d\u043a\u0441\u044b\" width=\"750\" height=\"564\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/01-8-750x564.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/01-8.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und hier ein heutiges Foto, auf dem die Details und das Material gut zu erkennen sind, aus denen sie hergestellt sind:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/03-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10120 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/03-7-750x563.jpg\" alt=\"\u0441\u0444\u0438\u043d\u043a\u0441\u044b\" width=\"750\" height=\"563\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/03-7-750x563.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/03-7.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und vergleicht das mal mit den petersburgern\u2026 Die Sache ist die, da\u00df die Sphinxe auf der Universit\u00e4ts-Uferstra\u00dfe einmalig und unwiederholbar sind.<br \/>\nEs gibt deren nichts \u00e4hnliches auf der Welt.<br \/>\nSie widersprechen auch allen Regeln der \u00e4gyptischen Skulptur. Die K\u00f6pfe sind nicht richtig, die Kopfbedeckungen ebenfalls, sie sind au\u00dferdem noch nicht richtig aufgesetzt. Die Gesichter sind sehr menschlich, erinnern an Katzenschn\u00e4uzchen, und das wichtigste: sie l\u00e4cheln!!!<br \/>\nWarum l\u00e4cheln sie? Wahrscheinlich hat der Kaufmann, der aus der Staatskasse die 62 Millionen Rubel geklaut hatte, auf diese Weise sich lustig machen wollen \u00fcber den \u00fcbert\u00f6lpelten Zaren und dessen Nachkommen. Oh ja, ihm war sehr fr\u00f6hlich zumute, nach einem derart erfolgreich gelungenen Schwindel. Der vom Himmel gefallene Reichtum hat ihm den Kopf verdreht, und so hat er bei den Kronst\u00e4dter Steinmetzen l\u00e4chelnde Gesichter bestellt.<\/p>\n<p>Durchaus m\u00f6glich, da\u00df diese Sphinxe ihre B\u00e4rte nicht aufgrund der Nichtentsprechung von Abmessungen und Form verloren haben. Kann es sein, da\u00df sie wie B\u00e4rte der Bojaren ausgesehen haben?<br \/>\nUnd nun vergleicht bitte das Material, aus welchem die Sphinxe hergestellt wurden\u00a0<em>(rechts)<\/em>, und das Material des vorderen Teils des Postaments des Bronze-Denkmals f\u00fcr Peter den Ersten vom Senats-Platz\u00a0<em>(links)<\/em>:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/06-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10121 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/06-7-750x383.jpg\" alt=\"\u0441\u0444\u0438\u043d\u043a\u0441\u044b\" width=\"750\" height=\"383\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/06-7-750x383.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/06-7.jpg 894w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Warum der Granit unter dem Reiter aus zwei Arten besteht, ist ein getrenntes Thema, das eine detaillierte Beleuchtung verdient, und es ist genauso verbunden mit einer herausragenden\u00a0<strong>historischen F\u00e4lschung<\/strong>, aber uns interessiert der Fakt der offenbaren \u00c4hnlichkeit des Granits, aus dem die unterschiedlichen Objekte hergestellt sind, die sich unweit voneinander befinden.<br \/>\nDie Qualit\u00e4t deren Ausf\u00fchrung ist ebenfalls \u00e4hnlich und entspricht dem Niveau der Entwicklung der Steinmetz-Kunst in Ru\u00dfland zum Ende des 18. \/ beginn des 19. Jahrhunderts.<br \/>\nJa, in der Hauptstadt konnte man den Stein gro\u00dfartig bearbeiten, und auch in den Provinzen sind so manche Glanzst\u00fccke erhalten geblieben.<\/p>\n<p>Aber wer hat nur in den abgelegenen W\u00e4ldern und S\u00fcmpfen den Stein bearbeitet, dort wo es auch heute noch fast menschenleer ist?<br \/>\nTraditionell hei\u00dft es, da\u00df im russischen Norden niemals nichts aus Stein gebaut worden ist.<br \/>\nAber was hat dann im Herbst 2012 in Indoman ein junger Geistlicher entdeckt?<br \/>\nNein, Indoman liegt nicht in Indien, wie mancher vielleicht gedacht hat. Indoman ist so ein Ort, n\u00f6rdlich des Wei\u00dfen Meeres. Und das ist unsere ureigene wologdaer Bezeichnung.<br \/>\nAlso,<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wologda\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Wologda<\/a>er Megalithen<\/h2>\n<p>Es gibt im Norden des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oblast_Wologda\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Wologdaer Gebietes<\/a>\u00a0einen Ort, der sich einmal auf dem Territorium eines F\u00fcrstentums befanden hat, das Wei\u00dfe Ru\u00df genannt wurde, mit einer erstaunlichen Quelle.<br \/>\nEr nennt sich Silberquelle (Serebrjannyj Rodnik = \u0421\u0435\u0440\u0435\u0431\u0440\u044f\u043d\u044b\u0439 \u0440\u043e\u0434\u043d\u0438\u043a), und diese Bezeichnung ist nicht zuf\u00e4llig, weil im Wasser dieser Quelle eine anomal hohe Silberkonzentration vorhanden ist. Man sagt, da\u00df das Mineralwasser \u201eSerebrjannyj Rodnik\u201c, das man heute auf den Ladentheken beliebiger Gesch\u00e4fte in Ru\u00dfland finden kann, genau von dort kommt, aber ich werde nicht behaupten, da\u00df es sich auch tats\u00e4chlich so verh\u00e4lt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/08-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10123 size-full\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/08-4.jpg\" alt=\"\" width=\"677\" height=\"723\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Also diese Quelle befindet sich auf dem Territorium des Zwischenstromlandes der Fl\u00fcsse Kema und Indomanka, dem sogenannten Indoman. Unser Pastor ist dort schon mehrmals gewesen, kannte jene \u00d6rtlichkeiten ausgezeichnet und war sehr erstaunt, als in der Umgebung des Dorfes Bolschaja Tschagotma (das ist auf halbem Wege zwischen Ostrow und Nikonowaja) seine Aufmerksamkeit durch zwei Granit-Rollsteine gefesselt wurde, welche in den 50er-60er Jahren von den Melioratoren mit Raupenschleppern vom Feld weg an diese Stelle weggeschoben worden waren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/09-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10131 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/09-4.jpg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"526\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Das sind ausreichend gro\u00dfe Steine, etwa anderthalb Meter lang, etwa 80 cm breit und einen halben Meter hoch. Die Steine sind rundlich geformt, aus rosigem und grauen Granit. Auf den Steinen sind Vertiefungen regelm\u00e4\u00dfiger viereckiger Form ausgemei\u00dfelt, die mit etwa 15 cm recht tief sind und an den Seiten 45 x 20 cm messen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/01-9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10125 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/01-9.jpg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"526\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>An dem \u201erosigen\u201c Stein sind davon zwei vorhanden, sie sind auf der glatten Fl\u00e4che des runden Findlings an der Seite, die in Richtung Flu\u00df schaut.<br \/>\nSie sind Vertiefungen mit gleichm\u00e4\u00dfigen k\u00fcnstlich ausgearbeiteten Fl\u00e4chen und einem geraden Boden, mit gerundeten Ecken, die L\u00e4ngskanten sind ein wenig zum Boden geneigt (d.h. das Rechteck ist am Boden bedeutend enger in der L\u00e4nge und etwas in der Breite, als das Rechteck am Rand).<br \/>\nBeide Vertiefungen sind identisch und sind voreinander im Abstand von 10 cm genau entlang der L\u00e4ngsachse entfernt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/02-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10126 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/02-4.jpg\" alt=\"\" width=\"709\" height=\"532\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/06-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10128 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/06-8.jpg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"526\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/07-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10129 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/07-6.jpg\" alt=\"\" width=\"703\" height=\"527\" title=\"\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/08-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10130 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/08-5.jpg\" alt=\"\" width=\"717\" height=\"538\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Der zweite \u201egraue\u201c Findling ist w\u00fcrfelartig, aber auch mit stark \u201eabgeriebenen\u201c Kanten, er hat eine Vertiefung selbiger Abmesseungen, aber in der Mitte der oberen Fl\u00e4che, weshalb sich diese mit Wasser f\u00fcllt und mit Moos zuw\u00e4chst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/09-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10131 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/09-4.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Diese Nische hat nur Spuren der Bearbeitung, aber hat keine gegebene Tiefe und keinen geraden Boden, und auch keine Rinnen-Umrandung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/10-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10132 size-full\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/10-6.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"640\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/11-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-10133 \" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/kadykchanskiy\/11-3.jpg\" alt=\"\" width=\"699\" height=\"524\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Der Pastor selbst spricht davon folgendes:<br \/>\n\u201eErstaunlich an diesen Megalithen ist der Fakt ihres Vorhandenseins an einer \u00d6rtlichkeit, wo niemals steinerne Anlagen gewesen sind. In Tschagotma gab es mal eine Kapelle, aber die war sehr klein und aus Holz. Mehr als viele Werst weit ringsum gab es nichts, was es erfordert h\u00e4tte, \u00e4hnliche Steine in dieser oder jener Verwendungsart zu haben.<br \/>\nIhre Bestimmung versteht sich nicht als allt\u00e4gliche Nutzung, und folglich ist es sinnvoll zu vermuten, da\u00df es eine kultische Bestimmung ist.<br \/>\nDas Niveau der Bearbeitung des Steins ist vergleichbar mit den besten Mustern der antiken Weltkulturen und steht in nichts \u00e4hnlichen St\u00fccken im antiken \u00c4gypten oder in Mittelamerika nach.<\/p>\n<p>Meine Vermutung bez\u00fcglich der Bestimmung dieser Megalithen besteht in folgendem. M\u00f6glicheriweise sind das die Grundsteine eines grandiosen steinernen Kolosses. Ich meine den \u201erosigen\u201c Stein mit den fertigen Vertiefungen.<br \/>\nIch denke, da\u00df an einem anderen, nicht aufgefundenen Stein Vorspr\u00fcnge\/Auskragungen \u00e4hnlicher Form vorhanden waren, welche in die Vertiefungen pa\u00dften wie ein Stecker in die Steckdose, und die umlaufenden Rinnen waren so eine Art zentrierende Linien beim Heranf\u00fchren des einen Megalithen an den anderen.<br \/>\nDadurch wird auch die\u00a0<strong>nur eine<\/strong>\u00a0glatte Fl\u00e4che am insgesamt runden Stein erkl\u00e4rt.<br \/>\nOder es ist ein Teil einer Wand, die nach demselben Prinzip befestigt wird, in diesem Falle wird die Linie zwischen den Nischen der Ort der Verbindung zweier oberer Steine sein.<\/p>\n<p>In jedem Falle, egal was es ist, mu\u00df dieser Fund zum Gegenstand weitergehender Forschungen durch jegliche Fachleute gemacht werden, sowohl Arch\u00e4ologen, als auch Geologen.<br \/>\nDazu ist es notwendig, ihn als kulturell-historisches Objekt mit einem Pa\u00df zu versehen und alle m\u00f6glichen Vermessungen und Expertisen zu machen. Die Antworten auf die von diesem Objekt gestellten Fragen k\u00f6nnen ein Licht auf die Urgeschichte unserer Gegend werfen.\u201c<\/p>\n<p>Man mu\u00df dem Vater Alexij (Mokijewskij) Dank zollen. Sein festhaltender Blick, sein Interesse, Logik und Verstand haben uns die M\u00f6glichkeit gegeben, da\u00df wir von der Existenz dieses erstaunlichen Objektes erfahren konnten.<br \/>\nUnd die gro\u00dfartige Bildung und die analytische Denkweise haben dem Priester Alexij gestattet, nicht nur Gott, sondern auch der Wisenschaft zu dienen.<\/p>\n<p>Was den Fund selbst betrifft, so sind das zweifellos Teile einer Bau-Konstruktion. Bei deren Anblick kommt die Kiewer Legende in Erinnerung, in welcher ein gigantischer heidnischer Tempel erw\u00e4hnt wird, in dem die\u00a0<a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%A7%D1%83%D0%B4%D1%8C\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tschudi<\/a>(<em>altrussische Bezeichnung einer Reihe von Volksst\u00e4mmen der baltisch-finnischen Gruppe \u2013 d.\u00dc.<\/em>) ihre Zeremonien ausf\u00fchrten.<br \/>\nOb diese Megalithen irgendeine Beziehung zu jenem legend\u00e4ren Tempel haben?<\/p>\n<p>Zweifel melde ich an, da\u00df diese Steine nur mit\u00a0<strong>einer<\/strong>\u00a0mechanischen Methode bearbeitet wurden. Es sieht dem sehr \u00e4hnlich, da\u00df wir in diesem Falle gleich zwei Arten von Bearbeitung vor uns haben. Die Aussparungen an den Seitenfl\u00e4chen sind nicht herausgeschlagen, sondern sind im Ergebnis des Gie\u00dfens entstanden. Und die \u201ekleine Wanne\u201c ist zweifellos sp\u00e4ter herausgeschlagen worden, nachdem der Stein schon fest geworden war.<\/p>\n<p>Dieses Beispiel sollten wir uns \u201ehinter die Ohren schreiben\u201c.<br \/>\nMan darf niemals vergessen, da\u00df der Zeitraum eines Menschenlebens nur ein Moment ist im Vergleich mit der Lebensdauer der Steine.<br \/>\nUnd\u00a0<b>vom Zeitpunkt des Auftauchens eines Steines an k\u00f6nnen die Vertreter der unterschiedlichsten Kulturen ihre Spuren darauf hinterlassen, mit den unterschiedlichsten Technologien.<\/b><br \/>\nIn keinem Falle darf man sich wie die Historiker verhalten, die alles auf einen Haufen werfen und jedes Artefakt einem konkreten Zeitraum zuordnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bumibahagia.com\/2017\/10\/26\/steine-sprechen-7\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Quelle<\/a>\u00a0der \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dar\u00fcber, da\u00df ein Teil der Anlagen aus Stein eben gerade\u00a0gegossen\u00a0wurde (einen Hinweis gibt das Wort \u201eMega-LITH\u201c\u00a0(im russischen bedeutet \u201elitch\u201c = gie\u00dfen \u2013 d.\u00dc.), habe ich schon fr\u00fcher gesprochen. Detaillierter werden wir uns im weiteren damit befassen, und nun la\u00dft uns \u00fcber jene Objekte sprechen, welche keinen Zweifel daran lassen, da\u00df sie genau aus dem Stein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":26606,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[550],"tags":[620,615],"series":[],"class_list":{"0":"post-26604","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-verlorene-technologien","8":"tag-megalithen","9":"tag-sankt-petersburg"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26604"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26604\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26604"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=26604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}