{"id":23162,"date":"2017-05-31T14:39:39","date_gmt":"2017-05-31T11:39:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tart-aria.info\/?p=23162\/"},"modified":"2017-10-29T17:25:14","modified_gmt":"2017-10-29T14:25:14","slug":"steine-sprechen-tiel-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tart-aria.info\/de\/steine-sprechen-tiel-4\/","title":{"rendered":"Steine sprechen. Teil 4"},"content":{"rendered":"<p>Die Mehrzahl von uns ist es gewohnt, unwillk\u00fcrlich den Informationen zu vertrauen, die von den Lippen der M\u00e4nner kommt , welche wissenschaftliche Grade und Bezeichnungen aufweisen. Besonderes\u00a0Vertrauen\u00a0fl\u00f6\u00dfen M\u00e4nner mit grauem B\u00e4rtchen, mit runden Brillen und einer sonderbaren M\u00fctze ein.<br \/>\nGenauso eine\u00a0magische\u00a0Einwirkung auf das Auditorium haben respektable Herren mit gl\u00e4nzenden Gesichtern, strotzend vor Erfolg und Selbstbewu\u00dftsein, bekleidet mit teuren Anz\u00fcgen, mit tadellos gebundenen Krawatten um den Hals.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Aus welchem Jahr stammst du, Megalith?<\/h2>\n<p>Die Mehrzahl von uns ist es gewohnt, unwillk\u00fcrlich den Informationen zu vertrauen, die von den Lippen der M\u00e4nner kommt , welche wissenschaftliche Grade und Bezeichnungen aufweisen. Besonderes\u00a0Vertrauen\u00a0fl\u00f6\u00dfen M\u00e4nner mit grauem B\u00e4rtchen, mit runden Brillen und einer sonderbaren M\u00fctze ein.<br \/>\nGenauso eine\u00a0magische\u00a0Einwirkung auf das Auditorium haben respektable Herren mit gl\u00e4nzenden Gesichtern, strotzend vor Erfolg und Selbstbewu\u00dftsein, bekleidet mit teuren Anz\u00fcgen, mit tadellos gebundenen Krawatten um den Hals.<\/p>\n<p>Es kommt niemandem in den Sinn, deren Worte anzuzweifeln. Besondere\u00a0hypnotische\u00a0Kraft haben unverst\u00e4ndliche Termini, ausschweifende Redewendungen und die kolossale Anzahl von Worten, die ein gew\u00f6hnlicher Mensch im Alltag nicht benutzt.<br \/>\nEin Mensch, der seine Gedanken so darlegt, da\u00df ihn keiner verstehe, stellt sich automatisch an die Stelle Gottes. Und die Menge ist bereit, sich bedingungslos vor ihm zu verneigen.<\/p>\n<p>Aber wenn man dieser Hypnose nicht verf\u00e4llt und versucht, in das Wesen des von den \u201eG\u00f6ttern\u201c Dargelegten einzudringen, dann stellen wir mit Verwunderung fest, da\u00df die ausf\u00fchrlichen Reden dazu dienen, den H\u00f6rer aus dem Konzept zu bringen, ihn der Courage zu berauben und\u00a0das\u00a0auf gut glauben\u00a0Gesagte hinzunehmen, sogar wenn es eine offensichtliche Dummheit ist.<\/p>\n<p>Was ist zum Beispiel die Erkl\u00e4rung eines Professors irgendeiner Universit\u00e4t wert, die vor einem Dutzend Kameras mit klugem Gesicht gemacht wird dar\u00fcber, da\u00df die Gelehrten das Alter der aufgefundenen Statue aus Marmor, das 1800 Jahre betr\u00e4gt, festgestellt haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9470\" aria-describedby=\"caption-attachment-9470\" style=\"width: 750px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/15.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image wp-image-9470 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/15-750x1254.jpg\" alt=\"R\u00f6mische Marmorkopie der altgriechischen Statue des Miron, etwa 120 \u2013 140 Jahre, Massimo-Palast in Rom\" width=\"750\" height=\"1254\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/15-750x1254.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/15.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9470\" class=\"wp-caption-text\">R\u00f6mische Marmorkopie der altgriechischen Statue des Miron, etwa 120 \u2013 140 Jahre, Massimo-Palast in Rom<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Regel \u201evergessen\u201c die Fremdenf\u00fchrer zu sagen, da\u00df vor euch eine \u201eKopie der Kopie der Kopie\u201c der antiken Statue steht, und die Touristen nehmen alles f\u00fcr bare M\u00fcnze.<\/p>\n<p>Nehmen wir als Beispiel einen anderen\u00a0<strong>Fakt<\/strong>. Vor langer Zeit, in der Mitte der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, fiel mir in einer der Zeitungen ein Artikel auf, in dem von Protesten der \u00d6ffentlichkeit gesprochen wurde, die sich \u00fcber die K\u00fcrzung der Finanzierungen f\u00fcr die Restauration des historischen Erbes des alten Roms aufregten.<br \/>\nDamals habe ich gedacht:<br \/>\nund warum hat diese \u201eewige Stadt\u201c Jahrtausende gestanden und war wie neu, aber im 20. Jahrhundert begann sie pl\u00f6tzlich auseinanderzufallen?<br \/>\nWie sich herausstellte, erkl\u00e4rten die Gelehrten diese Erscheinung mit dem Auftauchen des sauren Regens.<br \/>\nSo etwa: fr\u00fcher war die Atmosph\u00e4re rein, und die Stadt stand. Und mit dem Auftauchen der Heizwerke, der Industrie und der Automobile begann das Regenwasser, den Anlagen aus Granit, Sandstein und den besonders leidenden Marmor einen Schaden zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Na gut, zur Kenntnis:\u00a0die Lebensdauer eines nat\u00fcrlichen Marmorsteines betr\u00e4gt von 150 bis 200 Jahre, in Abh\u00e4ngigkeit davon, wo genau das konkrete Muster gebrochen wurde.<br \/>\nDenn\u00a0<a href=\"http:\/\/www.br.de\/themen\/wissen\/marmor-stein-kalkgestein-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">was ist Marmor<\/a>?<br \/>\nDas ist einfach Kreide, im Wesen. Das ist besonders ausgeformter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.chemie.de\/lexikon\/Kalkstein.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kalkstein<\/a>\u00a0CaCO3.<br \/>\n<em>(oft mit anderen metallischen Kalkverbindungen vermengt)<\/em><br \/>\nDer unter Umst\u00e4nden auch brennt. Ja, im Falle des ungewollten Sinterns ver\u00e4ndert der Marmor seine Formel: CaO + 2 HF = CaF2 + H2O.\u00a0(mir ist nicht erkl\u00e4rlich, woher pl\u00f6tzlich die Flu\u00dfs\u00e4ure kommt \u2013 steckt sie als Verunreinigung im nat\u00fcrlichen Kalkstein? vorher m\u00fc\u00dfte auch noch der thermische Zerfall des Karbonats kommen: CaCO3 \u2192 CaO + CO2)<br \/>\nUnd CaF2 ist Kalzium-Fluorid, und das ist brennbar. Nicht nur das, bei Erhitzung leuchtet es auch noch \u2013 wie brennende Kohle. Von der Bezeichnung dieses Minerals stammt der Begriff \u201eFluoreszenz\u201c.<\/p>\n<p>Deshalb sind\u00a0alle \u201eantiken\u201c Statuen aus Marmor im 19. Jahrhundert hergestellt\u00a0worden, nicht fr\u00fcher. Aber der gelehrte Professor wei\u00df genau, da\u00df niemand im Lexikon nachschl\u00e4gt, um die Wahrhaftigkeit des von ihm Gesagten zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Hier taucht unweigerlich die n\u00e4chste Frage an den Professor auf:<br \/>\nUnd\u00a0wie hat man das Alter der Statue bestimmt?<br \/>\nWenn er beginnt, etwas von der Radio-Kohlenstoff-Methode zu erz\u00e4hlen, denn gebt ihm gleich die Note \u201e6\u201c und fordert von der Universit\u00e4tsleitung die Aberkennung des Professorentitels, denn das ist ein Betr\u00fcger.<br \/>\nUnd zwar deshalb:<\/p>\n<p>Kurze Angaben \u00fcber die existierenden Methoden zur Altersbestimmung<\/p>\n<p>Jene Methoden, die tats\u00e4chlich in der Lage sind, eine hinreichend genaue Antwort auf die Frage nach dem Alter eines gefundenen Forschungs-Objektes zu geben, werden wir hier nicht betrachten.<br \/>\nZum Beispiel die dendrochronologische Methode der Datierung ist hinreichend genau, allerdings ist sie in unserem Falle nicht anwendbar, weil wir hier \u00fcber Steine reden, genauer \u00fcber Mineralien, Fels- und Ablagerungsgestein.<br \/>\nUnd die dendrochronologische Methode, das geht aus der Bezeichnung hervor, ist zur Bestimmung des Alters von Erzeugnisse aus Holz vorgesehen, genauer von Balken und Konstruktionselementen, deren S\u00e4geschnitt die Fixierung der Abmessungen und der Anzahl der Jahresringe erm\u00f6glicht, die beim Baum w\u00e4hrend seiner Lebenszeit entstanden sind.<\/p>\n<p>Genau aus diesem Grunde werde ich auch nicht andere Methoden zur Datierung ausf\u00fchren, welche die Megalithen nicht betreffen. Also, was war es, das uns interessierte:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Die Radionukleid-Methode\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Radiokarbonmethode\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">von Kohlenstoff<\/a><\/strong>\u00a0ist eine Sonderform der Radioisotopen-Methode der Datierung, die f\u00fcr die Bestimmung des Alters von biologischen \u00dcberresten, Gegenst\u00e4nden und Materialien aus biologischer Entstehung angewendet wird, durch Messung des Gehalts des radioaktiven Kohlenstoff-Isotops C14 im Verh\u00e4ltnis zum stabilen Kohlenstoff-Isotop C12.<\/li>\n<\/ol>\n<p>K\u00f6nnen wir gleich als f\u00fcr anorganische Materialien unbrauchbar beiseite legen.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thermolumineszenzdatierung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Thermolumineszenz<\/a>-Methode<\/strong>\u00a0gr\u00fcndet sich auf die F\u00e4higkeit einiger Materialien (Glas, Ton, Keramik, Feldspat, Diamanten, Kalzite u.a.), mit der Zeit die Energie ionisierender Strahlung zu sammeln und diese bei Erhitzung in Form von Lichtstrahlung (Lichtblitzen) abzugeben.<br \/>\nJe \u00e4lter das Muster, desto mehr Lichtblitze werden fixiert werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auch diese Methode sondern wir aus, aus demselben Grund wie die vorhergehende. Uns interessieren Steine, und nicht Sch\u00e4delchen und Gl\u00e4selchen. Au\u00dferdem ist die Genauigkeit dieser Methode sogar nach offiziellen Angaben mit mindestens 10% Fehlertoleranz behaftet, wie auch im Falle der C14-Methode.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hydratation\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Glas-Hydratation<\/a><\/strong>\u00a0ist eine der Hilfsmethoden zur Datierung geologischer Objekte und arch\u00e4ologischer Artefakte. Sie wird eingesetzt bei Gegenst\u00e4nden, die aus nat\u00fcrlichem vulkanischem (Obsidian) oder k\u00fcnstlichem Glas hergestellt sind. Die Methode gr\u00fcndet sich darauf, da\u00df die Glasoberfl\u00e4che Wasser aus der Atmosph\u00e4re absorbiert, mit der langsamen Bildung einer\u00a0<a href=\"http:\/\/www.geographie-diplom.de\/Texte\/Physisch\/klima2.htm\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hydratationsrinde<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Und wieder daneben. Heute interessiert uns weder Glas noch Obsidian.<\/p>\n<ol>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/physik\/kristalldefekte\/8510\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kristalldefekte<\/a><\/strong>\u00a0\u2013 jegliche stabile St\u00f6rung der Translationssymmetrie der Kristalle \u2013 der idealen Periodizit\u00e4t des Kristallgitters. Nach der Anzahl der Messungen, bei denen die Abmessungen der Defekte den Abstand zwischen den Atomen wesentlich \u00fcbersteigen; die Defekte werden als nulldimensionale (Punkt-), eindimensionale (lineare), zweidimensionale (Fl\u00e4chen-) und dreidimensionale (Volumen-) Defekte unterschieden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>K\u00f6nnte durchaus sein, da\u00df diese Methode gut ist, aber sie l\u00e4\u00dft nur eine Datierung des n\u00e4herungsweisen Zeitraumes der Entstehung des Materials selbst zu, aber nicht des Erzeugnisses daraus. Deshalb ist diese Methode nicht als stichhaltig f\u00fcr die Datierung von Erzeugnissen aus Naturstein anzusehen.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Relative Methoden<\/strong>:<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u2014\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stratigraphie\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stratigraphie<\/a>, die eine Datierung der Artefakte aus den geologischen Ablagerungen zul\u00e4\u00dft, vorwiegend ist die Rede von der sogenannten \u201eKulturschicht\u201c;<\/p>\n<p>\u2014\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Typologie\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Typologie<\/a>, welche die Durchf\u00fchrung einer vergleichenden Analyse \u00e4hnlicher neu gefundener Artefakte mit bereits fr\u00fcher gefundenen beinhaltet. Im Wesen ist das eher mit dem Kinderspiel \u201eRate mal, wem diese Wolke \u00e4hnlich sieht\u201c vergleichbar.<\/p>\n<p>Die Wahrhaftigkeit dieser Methoden ist mehr als zweifelhaft und erneut nicht anwendbar f\u00fcr die Datierung von Erzeugnissen aus Naturgestein.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Absolute Methoden<\/strong>\u00a0gr\u00fcnden sich auf die Erscheinung der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Radioaktivit%C3%A4t\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Radioaktivit\u00e4t<\/a>\u00a0der chemischen Elemente: in einer bestimmten Zeit verwandelt sich das eine Isotop des Elements in ein anderes\u00a0(meist eines anderen Elements).<br \/>\nDa die\u00a0<a href=\"http:\/\/www.chemie.de\/lexikon\/Halbwertszeit.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Halbwertszeit<\/a>\u00a0unterschiedlicher Elemente verschieden ist, ergibt sich die M\u00f6glichkeit, hinreichend genau die Zeit der Entstehung der zu erforschenden Gesteine zu bestimmen. Dies sind solche Methoden wie die Kalium-Argon-, die Argon-Argon- und die Z\u00e4sium-40-Methode u.\u00e4.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wieder daneben. Diese modernen Technologien lassen erneut nicht die Bestimmung der Zeit der Herstellung der Erzeugnisse aus Stein zu, man kann nur das Alter des Gesteins bestimmen.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Die optische Datierung<\/strong>\u00a0ist eine physikalische Datierungsmethode, die sich auf die Bestimmung der Zeit gr\u00fcndet, wann sich das Mineral das letzte Mal im Licht befunden hat.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Kein Kommentar. Damit wir nicht beginnen zu schluchzen.<\/p>\n<p>Also nun, was bleibt uns au\u00dfer den unbegr\u00fcndeten Behauptungen der Gelehrten?<br \/>\nNichts, \u00fcberhaupt nichts!<br \/>\nUnd hier kann man sich an solche Objekte erinnern wie die Popen-Insel im Ural. Ein helleuchtendes Beispiel, das anschaulich zeigt, wie wichtig es ist, die Zeit der Entstehung gerade des Erzeugnisses aus Stein zu wissen und nicht des Steines selbst:<\/p>\n<h2>Die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GzdjAQL6qbQ\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Popen-Insel<\/a><\/h2>\n<p>Nejwo-Rudjanka ist eine Siedlung im\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirowgrad\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kirowgrader<\/a>\u00a0Stadtkreis des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oblast_Swerdlowsk\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Swerdlowsker Gebietes<\/a>. Rund um sie herum sind morastige S\u00fcmpfe. Und in einem dieser S\u00fcmpfe steht ein Berg mit der sonderbaren Bezeichnung Popen-Insel.<br \/>\nEs fragt sich, wie ein Berg als Insel bezeichnet werden kann? Aber all das wird einfach und verst\u00e4ndlich, wenn man versteht, da\u00df ein beliebiger Sumpf in seiner \u201eKindheit\u201c ein Gew\u00e4sser war:<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/02-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9456 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/02-1-750x657.jpg\" alt=\"\u043a\u0430\u0440\u0442\u0430\" width=\"750\" height=\"657\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/02-1-750x657.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/02-1.jpg 1044w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Swerdlowsker Gebiet (Koordinaten \u2014 57\u00b018\u201932\u2033 N 60\u00b011\u201923\u2033 E). N\u00e4chstgelegene St\u00e4dte: Jekaterinburg, Nizhnij Tagil, Kamensk-Uralskij. N\u00e4chstgelegene Siedlungen: Werch-Nejwinsk und Nejwo-Rudjanka. Dort flie\u00dft der Flu\u00df Nejwa, klar wo die erste Siedlung liegt\u00a0(werch = Ober-), aber warum ist die Bezeichnung der zweiten mit Ruda\u00a0(= Erz)\u00a0verbunden?\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IjtvKmcABi4\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Das ist doch der Ural<\/a>!\u00a0(meint: da ist \u00fcberall Erz\u2026)<\/p>\n<p>Ich finde heraus, da\u00df die Siedlung im Jahre 1762 gegr\u00fcndet wurde, als\u00a0<a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%94%D0%B5%D0%BC%D0%B8%D0%B4%D0%BE%D0%B2,_%D0%9F%D1%80%D0%BE%D0%BA%D0%BE%D1%84%D0%B8%D0%B9_%D0%90%D0%BA%D0%B8%D0%BD%D1%84%D0%B8%D0%B5%D0%B2%D0%B8%D1%87\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Prokofij Demidow<\/a>, der Sohn\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Akinfi_Nikititsch_Demidow\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">von Akinfija\u00a0<\/a>und Enkel<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikita_Demidow\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00a0des Nikita<\/a>, hier ein wassergetriebenes Eisenherstell- und Gu\u00dfeisen-Gie\u00df-Werk in Betrieb setzte. Zwar hat er es schon nach 7 Jahren an\u00a0<a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%AF%D0%BA%D0%BE%D0%B2%D0%BB%D0%B5%D0%B2,_%D0%A1%D0%B0%D0%B2%D0%B2%D0%B0_%D0%AF%D0%BA%D0%BE%D0%B2%D0%BB%D0%B5%D0%B2%D0%B8%D1%87\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sawwa Jakowlew<\/a>\u00a0verkauft, wie auch viele andere seiner Betriebe.<br \/>\nMit dem Eisen ist also alles klar. Was ist mit dem Rest?<br \/>\nEs sind Angaben erhalten geblieben, da\u00df hier ein Granit-Tagebau auf einem Berg betrieben wurde\u2026 die Popen-Insel. Stop!!!<\/p>\n<p>Also ist das ein Berg oder doch eine Insel? Sehen wir uns alte Karten an.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9457\" aria-describedby=\"caption-attachment-9457\" style=\"width: 750px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/03-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image wp-image-9457 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/03-1-750x555.jpg\" alt=\"Eine Karte aus dem Jahre 1914\" width=\"750\" height=\"555\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/03-1-750x555.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/03-1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9457\" class=\"wp-caption-text\">Eine Karte aus dem Jahre 1914<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Zeichnung ist ganz frisch, aber darauf sehen wir wesentliche Unterschiede! Hier ist nicht einfach ein Berg zwischen den S\u00fcmpfen, sondern es gibt auch Seen, die heute bereits nicht mehr da sind. Der See Gluchoje 2, wer wei\u00df was davon? Von den Alteingesessenen erinnert sich keiner mehr daran!<br \/>\nOffenbar hat der Proze\u00df der Versumpfung der Seen und der nat\u00fcrlichen Melioration bis heute nicht aufgeh\u00f6rt. Das hei\u00dft, da\u00df vor 300 Jahren hier noch viel mehr Wasser war, da\u00df es im Wesen ein Binnenmeer gab, und der Berg tats\u00e4chlich eine Insel war!<br \/>\nDa haben wir des R\u00e4tsels L\u00f6sung, des auf den ersten Blick nicht Vereinbaren, der Bezeichnung \u201eBERG Popen-INSEL\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9458\" aria-describedby=\"caption-attachment-9458\" style=\"width: 750px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/04.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image wp-image-9458 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/04-750x520.jpg\" alt=\"Felsen-Reste auf dem Berg Popen-Insel.\" width=\"750\" height=\"520\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/04-750x520.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/04.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9458\" class=\"wp-caption-text\">Felsen-Reste auf dem Berg Popen-Insel.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Offensichtlich ist, da\u00df anfangs man sich zur Insel ausschlie\u00dflich schwimmend hinbewegen konnte, jetzt geht das zu Fu\u00df oder mit Spezialfahrzeugen, darunter mit dem Fahrrad. D.h. der Ort ist sehr unbequem, um heutzutage, wie auch vor 250 \u2013 300 Jahren, dorthin Reisen zu veranstalten, und zur\u00fcck mit Erz oder mit Steinen. Aber wer sagt denn, da\u00df die dort gewonnen wurden?<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/05.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9459 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/05-750x498.jpg\" alt=\"\u043c\u0435\u0433\u0430\u043b\u0438\u0442?\" width=\"750\" height=\"498\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/05-750x498.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/05.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Scheint wie einfach sonderbar geformte Steine, sehr \u00e4hnlich einer k\u00fcnstlichen Anlage, aber im Ural gibt es solche Herausbildungen in \u00fcberaus gro\u00dfer Anzahl.<\/p>\n<p>Vielleicht wahrlich ein Steinbruch? Die lokalen Heimatforscher erz\u00e4hlen allen, da\u00df hier \u201ebis zur Erfindung des Betons im 20. Jahrhundert\u201c Granitbl\u00f6cke f\u00fcr die Bau geschlagen wurden. Die ersten Steine gingen im 18. Jahrhundert in den Bau der Talsperre am Werchnje-Nejwiner Teich.<br \/>\nWas pa\u00dft da nicht?<\/p>\n<p>Nun, zum einen habe ich schon gesagt, da\u00df von dort Steine transportieren ein sehr undankbares, arbeitsaufwendiges und teures Unternehmen war.<br \/>\nUnd zum anderen: sie haben also in H\u00fctten gelebt, aber die Talsperre f\u00fcr den Teich haben sie aus Granitbl\u00f6cken gebaut? Ist das etwa logisch?<br \/>\nStets hat man Talsperren als einfache unbearbeitete W\u00e4lle mit Bruchsteinen ausgemauert, dabei vermischte man Steinbruch, Schotter und Ton, oft auch einfach nur Erde, und verst\u00e4rkte das mit vorhandenem Bauholz.<br \/>\nUnd nichtdestotrotz hat man hier tats\u00e4chlich Steine gebrochen:<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/06.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><\/a><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/06.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9460 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/06-750x498.jpg\" alt=\"\u043c\u0435\u0433\u0430\u043b\u0438\u0442?\" width=\"750\" height=\"498\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/06-750x498.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/06.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was gab es denn damals f\u00fcr eine Notwendigkeit, Bl\u00f6cke f\u00fcr eine Talsperre zu hauen! Na, es sollte doch kein\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taj_Mahal\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Tadsch-Mahal<\/a>\u00a0gebaut werden, sondern ein Teich, ein Wasserreservoir. Werdet ihr auf den N\u00e4geln f\u00fcr den Bau eines H\u00e4uschens f\u00fcr die Gartenger\u00e4te auf den 600 qm eine Lasergravur machen?<br \/>\nWarum tauchen dann keine Zweifel auf an der Richtigkeit dessen, da\u00df unsere \u201eUr-Ur\u201c auf einer Insel Bl\u00f6cke von hundert Pud (ein Pud ~ 16,4 kg) auf einer Insel gewannen, von wo man die Dinger noch irgendwie aufs Festland bringen mu\u00dfte, f\u00fcr den Bau einer hydrotechnischen Anlage?<br \/>\nWomit, auf Wagen? Und welche Traglast hatten unsere Wagen? Und was n\u00fctzen sie, wenn man mit ihnen nicht mal leer durch den Sumpf kommt!<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/12.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9466 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/12.jpg\" alt=\"\" width=\"706\" height=\"470\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Aber man hat dort Steine gewonnen, entgegen dem gesunden Menschenverstand. Nach dieser Technologie wird auch heute noch der Granit gewonnen. Man bohrt Bohrl\u00f6cher und spaltet ab. Und fr\u00fcher wurden h\u00f6lzerne Keile reingeschlagen. Es tauchen mehrere Fragen auf:<\/p>\n<p>Waren das Keile oder schon Bohrl\u00f6cher?<br \/>\nMeine Antwort \u2013 es waren Bohrl\u00f6cher. Von den Keilen bleiben flache rechteckige Vertiefungen.<\/p>\n<p>Frage zwei: warum auf einer entfernten Insel inmitten von S\u00fcmpfen?<br \/>\nKeine Antwort.\u00a0(doch: weil im harten Ural-Winter auch die S\u00fcmpfe ausreichend fest gefrieren\u2026)<\/p>\n<p>Frage drei: Wann wurden dort Steine gewonnen, zu unserer Zeit oder doch vor langem?<br \/>\nKeine Antwort.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall haben wir genau gekl\u00e4rt, da\u00df dort dennoch Steine gewonnen wurden!<br \/>\nDas ist ein Fakt, der nicht zu bezweifeln ist.<br \/>\nBleibt noch die Frage nach der Datierung.<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/07.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img alt=\"Steine sprechen. Teil 4 \u0410\u043d\u0434\u0440\u0435\u0439 \u041a\u0430\u0434\u044b\u043a\u0447\u0430\u043d\u0441\u043a\u0438\u0439\"  loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9461\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/07.jpg\"  width=\"960\" height=\"638\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/07.jpg 960w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/07-750x498.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vielleicht hat man hier in dem genannten Zeitraum Steine geschlagen f\u00fcr lokale Zwecke, hat eine Menge Kr\u00e4fte und Mittel verbraucht, aber nicht in den Umf\u00e4ngen, wie es uns erscheint. Aber\u2026<br \/>\nWie gehen heutzutage unsere Mitmenschen mit Bauten um, die ihre Besitzer verloren haben? Herrenlose Bauwerke werden bis auf die Ziegel abgebaut, und es wachsen neue Datschen und Schuppen daraus!<br \/>\nGanz genauso haben auch unsere Vorfahren gehandelt. Schaut euch diese Stufen an:<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/09.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9463 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/09-750x707.jpg\" alt=\"\u043c\u0435\u0433\u0430\u043b\u0438\u0442?\" width=\"750\" height=\"707\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/09-750x707.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/09.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und welche Schlu\u00dffolgerung kann man aus dem Gesehenen ziehen?<br \/>\nDie Folgerung ist meiner Meinung nach nur eine: Die Felsen, die als nat\u00fcrlichen Ursprungs gelten, sind auf wunderbare Weise auf eine tadellos ausgef\u00fchrte, wie mit mechanischen Werkzeugen herausgeschnittene Konstruktion aufgesprungen \u2013 auf einen Treppenlauf.<br \/>\nEin Teil davon ist von den Eierkuchen-Schichten des \u201enat\u00fcrlichen\u201c Restberges nicht abgedeckt. Wof\u00fcr spricht das? Doch nur daf\u00fcr, da\u00df die Restberge viel j\u00fcnger sind als die Konstruktion handgemachter Herkunft.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9464\" aria-describedby=\"caption-attachment-9464\" style=\"width: 638px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/10.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image wp-image-9464 size-full\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/10.jpg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfertes Fragment der Treppe, die unter dem Restberg liegt.\" width=\"638\" height=\"960\" title=\"\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9464\" class=\"wp-caption-text\">Vergr\u00f6\u00dfertes Fragment der Treppe, die unter dem Restberg liegt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Streng genommen ist das nat\u00fcrlich kein Treppenlauf, sondern die Spuren des industriellen Abbaus des Granits, von dem wir ein wenig fr\u00fcher gesprochen haben.<\/p>\n<p>Der past\u00f6se Granit wurde Schicht f\u00fcr Schicht auf die Stufen des Tagebaus gegossen, hat sie in seine Tiefen aufgenommen und ist erstarrt.<br \/>\nJene Fragmente der \u00e4lteren Anlage, welche nicht von den Schichten der \u201ePaste\u201c bedeckt wurden, sind den Einwohnern von Nejwo-Rudjanka in der j\u00fcngeren Vergangenheit zugute gekommen. Sie haben fast alle weggeschafft, die sie ohne besonderen Aufwand verladen konnten. Und das, was f\u00fcr den Transport zu gro\u00df und zu schwer war, hat man direkt vor Ort in kleinere Fragmente zerschlagen.<br \/>\nAber weggeschafft hat man nicht alles. Hier ist ein Bruchst\u00fcck mit offensichtlichen Spuren seiner hochtechnologischen Bearbeitung:<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/08.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9462 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/08-750x498.jpg\" alt=\"\u043c\u0435\u0433\u0430\u043b\u0438\u0442?\" width=\"750\" height=\"498\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/08-750x498.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/08.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Also, was haben wir? Folgendes:<\/p>\n<ol>\n<li>Steine wurden hier gewonnen.<\/li>\n<li>Und zwar zu allen Zeiten.<\/li>\n<li>Mit Technologien verschiedener Stufen. Sowohl mit modernen als auch mit jenen, die schon verloren gegangen sind.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vielleicht ist der dritte Punkt strittig, obwohl er f\u00fcr mich fast klar ist, aber dazu kommen wir noch. Momentan sehen wir uns noch ein wenig vor Ort um.<br \/>\nWas ist das?<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/13.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9467 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/13-750x603.jpg\" alt=\"\u043c\u0435\u0433\u0430\u043b\u0438\u0442?\" width=\"750\" height=\"603\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/13-750x603.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/13.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das ist nichts anderes als ein\u00a0Schurf\u00a0(eine Sch\u00fcrfstelle), der von Goldsuchern verlassen wurde. Die Suche nach Informationen \u00fcber diese Gruben haben mich zu einem durchaus erwarteten Ergebnis gef\u00fchrt:<\/p>\n<p>\u201eGold gab es in dieser Gegend immer viel. Denn auch den ersten Ural-Goldklumpen\u00a0hat man genau hier gefunden. Aber f\u00fcr den Abbau des Goldes gab es damals ein staatliches Monopol, und die Lande, die man den Fabrikanten nach dem Niederlassungsrecht \u00fcberlassen hatte, konnten zugunsten des Staates eingezogen werden. Deshalb hat man der 13j\u00e4hrigen Katja Bogdanowa, die den Goldklumpen gefunden hatte, auch nicht gedankt, sondern hat sie hart verpr\u00fcgelt, und zwar so stark, da\u00df die danach verr\u00fcckt geworden ist.<\/p>\n<p>Aber bald, im Jahre 1812, hat die Regierung den Fabrikanten die Goldsuche in ihren eigenen Revieren erlaubt. Danach begann das \u201egoldene\u201c Jahrhundert der Nejwa-Region. In nur 10 \u2013 15 Jahren wurden im Revier des Werch-Nejwinsker Werkes 45 Goldminen er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Die Rudjansker Bewohner behaupten, da\u00df es in ihrer Siedlung \u00fcberall Gold gab, und seinerzeit haben die \u00f6rtlichen Goldsucher den Boden aus dem gesamten Territorium durchgewaschen, au\u00dfer dem Land unterhalb der Kirche.<\/p>\n<p>Nicht wenige Gruben wurden auch im Umkreis des Hellen Sumpfes (Swetloje Boloto) gegraben,\u00a0Gold und Granit sind miteinander befreundet\u00a0(liegen doch unsere S\u00fcmpfe stets auf einem Granitkissen), und die Spuren der Goldsucher sind mit den Gruben in den Schluchten, am Rande der S\u00fcmpfe und in den S\u00fcmpfen selbst zu finden, die in der Regel nun mit Wasser gef\u00fcllt sind, sowie im Vorhandensein von Abraumhalden in unmittelbarer N\u00e4he von diesen Gruben.\u201c (aus einem Informationsblatt des \u00f6rtlichen Heimatmuseums)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/14.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" td-modal-image alignnone wp-image-9468 size-medium\" src=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/14-750x498.jpg\" alt=\"\u043c\u0435\u0433\u0430\u043b\u0438\u0442?\" width=\"750\" height=\"498\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/14-750x498.jpg 750w, https:\/\/www.tart-aria.info\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kadykchanskiy\/14.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und dieser Fakt stellt uns vor den offensichtlichen Umstand:<br \/>\nsowohl in beiden Amerikas, als auch auf der Halbinsel Kolyma, als auch in Nachodka, wie auch in Krasnojarsk und auch in Perm f\u00e4llt praktisch jeder der Orte der\u00a0Lage von megalithischen Anlagen mit in Betrieb befindlichen oder aufgelassenen Fundstellen von Edel- und Halbedelmetallen zusammen. Das sind in erster Linie Platin, Gold, Silber und Kupfer.<br \/>\nWobei es unwichtig ist, ob die Megalithen von den offiziellen Wissenschaft als handgemacht oder als aus nat\u00fcrlicher Entstehung anerkannt sind.<br \/>\nUnd das ist schon nicht mehr nur ein zuf\u00e4lliges Zusammentreffen!<\/p>\n<p>So oder so, alles, was wir hier betrachten, ist mit den\u00a0Gewinnung von Bodensch\u00e4tzen\u00a0verbunden. Und hier kommt einem in den Sinn zu versuchen, die Anlagen von den \u201eAbprodukten\u201c zu trennen \u2013 Abraumhalden, die unausweichlich jedes Bergbauunternehmen begleiten.<br \/>\nSo entsteht die Notwendigkeit zu kl\u00e4ren, mit welchen Methoden genau der Abbau der Stoffe geschah. Dann w\u00fcrden viele Fragen von allein entfallen.<br \/>\nDar\u00fcber werden wir ein wenig sp\u00e4ter sprechen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bumibahagia.com\/2017\/07\/13\/steine-sprechen-11\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Quelle<\/a>\u00a0der \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mehrzahl von uns ist es gewohnt, unwillk\u00fcrlich den Informationen zu vertrauen, die von den Lippen der M\u00e4nner kommt , welche wissenschaftliche Grade und Bezeichnungen aufweisen. Besonderes\u00a0Vertrauen\u00a0fl\u00f6\u00dfen M\u00e4nner mit grauem B\u00e4rtchen, mit runden Brillen und einer sonderbaren M\u00fctze ein. 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