Welches ist deine Gattung, Megalith?

Es ist üblich zu meinen, daß unsere Vorfahren das menschliche Geschlecht in vier große Familien eingeteilt hatten:

— die Menschen des Mittags, mit weißer Hautfarbe;
— die Menschen der Mitternacht, mit schwarzer Hautfarbe;
— die Menschen des Sonnenaufgangs, gelbhäutige;
— die Menschen des Sonnenuntergangs, mit einer rötlichen Haut.

Und auch noch bekannt ist, daß unsere Vorfahren auch die Erde selbst als Lebewesen angesehen haben, welches genauso aus mehreren unterschiedlichen Geschlechtern (auch Rassen, Sippen oder Gattungen – im russischen alles dasselbe Wort: „rod“ = род) von Gesteinen (auch Gattungen, Rassen, Arten – im russischen alles dasselbe Wort: „poroda“ = порода) besteht.
(auch im Wort „Volk“ = narod = народ finden wir die Wurzel wieder)
Eines davon ist das Mitternachts-Gestein.
Was ist das für ein Gestein, dieses schwarze?

Die Antwort auf diese Frage kann man sogar in der slawischen Mythologie finden. So kann man die Herkunft des Erdöls in der fernen Vergangenheit im Mythos vom Kampf Peruns mit dem Raubtier Skiper, das die Eingänge in das Unterirdische Zarenreich bewachte, aufsuchen. Perun hat dieses Böse besiegt, und das Blut des getöteten Raubtiers Skiper wurde an den kaukasischen Bergen und am Kaspischen Meer ausgegossen.

Dieser Mythos entspricht durchaus den Vorstellungen der orthodoxen Geologie, welche ebenso wie jene Menschen, die ein mythologisches Bewußtsein besitzen, davon überzeugt sind, daß Erdöl nichts anderes ist als die Reste der zerfallenen Organik tierischer Herkunft. Wie wir sehen, hat sich die moderne Wissenschaft nicht sehr weit vom Niveau des Weltverständnisses der Völker, welche keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse hatten, entfernt.

Es gibt auch Quellen wie die schriftlichen Zeugnisse der Reisenden, aus denen hervorgeht, daß die Nutzung der brennbaren Kohlenwasserstoffe aus fossiler Herkunft durch die Menschheit bedeutend eher begonnen hat als von den offiziellen Historikern angenommen.
Zum Beispiel war Marco Polo, der in den östlichen Provinzen des Großen Tartariens schon Ende des 13. Jahrhunderts gewesen war, davon erschüttert, daß die Bewohner Sibiriens in den Wald gehen und dort „schwarze brennbare Steine“ sammeln, welche als Brennstoff für das Erschmelzen von Eisen und das Brennen von Porzellangeschirr benutzt werden.

Die Zeitgenossen des berühmten Venetiers haben ihn dafür verlacht, weil sie meinten, daß dies kindische Phantasien seien oder ein Fehler von Marco Polo.
Denn zur Zeit des Besuches in Sibirien war er ja noch ein Knabe gewesen, und seine Erinnerungen an die Reisen, bei denen ihn sein Vater Matwej und sein Onkel Nikolaj mitgenommen hatten, hat er erst viele Jahre nach dem Abschluß der großen Reise beschrieben.

Allerdings ist uns doch jetzt gut verständlich, was genau den kleinen Marc so beeindruckt hatte. Die größte Zahl von Steinkohlenvorkommen, in Form von unmittelbar bis zur Erdoberfläche reichenden Flözen, erlaubte es damals, einen technologischen Durchbruch auf dem Gebiet der Metallurgie und Keramik gerade im östlichen Sibirien zu schaffen.
Und natürlich haben die Venezianer, die keine Ahnung davon hatten, was Kohle ist, die Erzählungen von den „brennbaren Steinen“ für überschießende Phantasie gehalten..

Dergestalt wird uns jetzt verständlich, daß die „Mitternachts-Gesteine“ von den Völkern, die das zeitgenössische Rußland bevölkerten, schon immer für deren Zwecke genutzt wurden.
Das sind nicht nur Steinkohle, sondern auch Braunkohle und Anthrazit. Und nicht nur Erdöl, sondern auch Torf und Ölschiefer.
Also, die Archäologen waren erschüttert, als sie Beweise dafür fanden, daß die antiken Metallurgen des Wolgagebietes und des Baltikums als Brennstoff durchaus nicht Holzkohle, sondern brennbaren Ölschiefer nutzten.
Verläßliche Zeugnisse über die Nutzung von Erdöl in der wirtschaftlichen Tätigkeit sind nicht erhalten, aber es wäre leichtsinnig zu meinen, daß die Erdöl-Geysire Skythiens, die noch dazu zur Selbstentzündung neigten, von den Menschen ignoriert worden wären.

Erdöl-Geysir im Gebiet Iwano-Frankowsk, Ukraine.
Erdöl-Geysir im Gebiet Iwano-Frankowsk, Ukraine.

Ich denke, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dem Leser zu erklären, welche Verbindung es zwischen den und den fossilen Kohlenwasserstoffen gibt.
Meine Antwort ist: eine ganz direkte.
Nein, ich würde nicht mal vermuten, daß Erdöl, Erdgas und feste Arten von Kohlenwasserstoff-Brennstoffen das Ergebnis einer vernünftigen Lebenstätigkeit wären. Die Rede ist von ihnen nur im Rahmen der Demonstration der vollständigen Haltlosigkeit der modernen Geologie als Gebiet wissenschaftlicher Kenntnisse, mit allen daraus folgenden Schlußfolgerungen, die direkt mit der Herkunft der Megalithe und der Anlagen aus selbigen verbunden sind.

Schaut doch selbst, was uns die Bergbau-Enzyklopädie über Kohle mitteilt:

„STEINKOHLE (am. black, bitouminous, mineral соal; dt. Steinkohle; frz. houille, charbon mineral; sp. hulla, carbon de piedra, rus. каменный уголь) ist ein fester brennbarer Bodenschatz pflanzlicher Herkunft, eine Art von fossilen Kohlen, eine Zwischenstufe zwischen Braunkohle und Anthrazit.
Steinkohle ist ein festes Gestein schwarzer, manchmal grauschwarzer Farbe, das auf einer Porzellanplatte einen schwarzen Strich hinterläßt. Weite Verbreitung erfolgte im Karbon, Perm und Jura.

Die Bildung von Steinkohlen ist charakteristisch für fast alle geologischen Systeme, vom Devon bis zum Neogen (einschließlich). Die Steinkohle findet man in Form von Flözen und linsenförmigen Vorkommen verschiedener Ergiebigkeit (von einigen Metern bis zu mehreren Dutzend oder Hundert Metern) in unterschiedlichen Tiefen (von bis an die Oberfläche reichend bis in 2500 m und mehr Tiefe).
Steinkohle ist das Produkt der Zerlegung organischer Überreste von höheren Pflanzen, welche eine Veränderung (Metamorphose) unter den Bedingungen der umliegenden Gesteine des Erdmantels durchlaufen haben, bei relativ hohen Temperaturen.“

Klären wir das jetzt: das Devon – das ist von 410 bis 350 Millionen Jahre zurück, und das Neogen beginnt vor 23,5 Mio. Jahren und endet vor 0,7 Mio. Jahren!!!
Aber wenn das alles wahr sein soll, wie ist es dann möglich, daß in der Steinkohle bis heute noch Lebewesen erhalten geblieben sind?
Wenn man dem gesunden Menschenverstand folgt, dann ist das von der Wissenschaft diktierte Wissen UNMÖGLICH.
Oder wie soll man mit lebenden Reptilienarten umgehen, welche von den Bergleuten in den Kohlenschichten an der Kolyma gefunden wurden?

Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts haben die Bergleute des Schachts Nr. 10 „Kadyktschanskaja“ (die Abbautiefe beträgt 400 Meter) von der Arbeit eine Vielzahl von unterschiedlichen Absonderlichkeiten mit nach Hause gebracht.
Hauptsächlich waren das Stücke von Anthrazit mit Abdrücken von darin erhaltenen Formen, die Pflanzenblättern sehr ähnlich sahen.

Megalith

Schacht Nr. 10, Gem. Kadyktschan, Susmaner Kreis, Magadaner Gebiet.

Diese versteinerten Abdrücke konnten durchaus Reste von Pflanzen sein, aber auch etwas anderes.
Wahrlich, für die Geologen sind sie eine der Bestätigungen der organischen Herkunft der Steinkohle aus Resten von Hölzern und Pflanzen, was aus meiner Sicht sehr zweifelhaft ist.
Es kommt doch niemandem in den Sinn, die Eisblumen auf der Stele als Bodenschatz-Flora zu identifizieren!

Textur von Steinkohle
Textur von Steinkohle
Ein Fenster an einem frostigen Morgen
Ein Fenster an einem frostigen Morgen

Aber das sind alles noch die Blüten. Mit Bildchen kann man die harten Bergleute nicht beeindrucken. Wirkliche Wunder begannen da, als in den Kohlenstücken versteinerte „Dinosaurierlein“ gefunden wurden. Man sagt, daß dies Tritone seien, welche in die Schicht der Ablagen organischer Stoffe „eingemauert“ wurden und in Anabiose gefallen seien, wie die Mehrzahl der Reptilien, und danach ist das Organische versteinert, hat sich in Steinkohle verwandelt und die Anabiose hat sich Millionen von Jahren hingezogen.
Ausgesehen haben sie etwa so:

Kamm-Triton — Triturus cristatus Lour
Kamm-Triton — Triturus cristatus Lour

Aber das verblüffendste bestand darin, daß wenn man solch ein kleines Drachen-lein ins Wasser getan hat, dann ist er nach kurzer Zeit lebendig geworden und begann zu schwimmen!
Das heißt, wenn man den Geologen glauben will, die behaupten, daß die Kolyma-Kohle ein Alter von 340 Mio. Jahren aufweist, dann haben mein Bruder und ich uns damit vergnügt, in der Badewanne solche Tritone mit sehr „hohem Alter“ loszulassen.
Die Kinder der Bergleute von ganz Kadyktschan haben mit diesen ungewöhnlichen Spielen nicht lange Spaß gehabt: die „aufgetauten“ Tritone lebten nur einige Minuten und starben, und die Funde neuer Exemplare hörten plötzlich auf.

So ist es halt gekommen, daß niemand auch nur auf den Gedanken kam, dies zu fotografieren oder die verstorbenen Tierchen einzufrieren und an wissenschaftliche Einrichtungen weiterzuleiten.
Daher sind es keine dokumentierten Zeugnisse dieser Vorgänge erhalten, und euch bleibt nichts weiter übrig, als mir und meinen Landsleuten aufs Wort zu glauben.

Aber vor kurzem wurde in Kasachstan ein anderes in der Kohle aufgefundenes Wesen dokumentiert, das bei Zimmertemperatur nicht nur aufgetaut ist, sondern sich als durchaus lebendig und munter erwies. Der Heizer Gennadij Kusnezow aus Kustanaj hat während der Erfüllung seiner Arbeits-Verpflichtungen dieses Wesen in einem Haufen gefrorener Kohle gefunden, den man beim Heizhaus, in dem er gearbeitet hat, abgeladen hatte.

Keiner der Fachleute am Ort konnte bestimmen, ob dieser Fund überhaupt zu irgendeiner der bekannten Arten gehört.

Das „Kustanajer Monster“
Das „Kustanajer Monster“

Erst den Fachleuten in Alma-Ata gelang es, das fossile Wesen als eine der seltenen Arten von Trimatoden zu identifizieren, welche in der Leber von Rindern parasitieren.
Es versteht sich, daß es eine große Wahrscheinlichkeit dafür gibt, daß der Parasit nichts mit dem fossilen Bodenschatz zu tun hat und zufällig am Vorabend dort hineingelangt ist.
Und wenn es nicht jene kolymaer „Dinosaurierlein“ gegeben hätte, die ich mit eigenen Augen gesehen habe, dann würde ich das auch glauben.
Allerdings…
Es gibt eine Reihe von Fakten, die alle zusammen keinen Stein auf dem anderen lassen von der offiziellen Theorie der Herkunft aller Arten von fossilen Kohlenwasserstoffen.

 

Der erste und am meisten bezeichnende ist die Vielzahl der Funde in der Kohle, von Gegenständen, die per definitionem sich dort nicht befinden konnten.

Der „Eisenkrug“
Der „Eisenkrug“

Dieser Gegenstand wurde im Jahre 1912 in den Kohle-Flözen eines Schachts im Staat Oklahoma (VSA) entdeckt. Die Geologen behaupten, daß dieser Eisenkrug 312 Millionen Jahre alt sei.
Und hier noch ein interessantes Fundstück:

Eine Zahnstange und ein Aluminium-Stab
Eine Zahnstange und ein Aluminium-Stab

Diese wurden in Kohlestücken von einem Einwohner der Stadt Wladiwostok gefunden, als er seinen Ofen einheizte. Wie sich später herausstellte, war die Kohle aus Chakassien herangeschafft worden, aus der Abbaustelle „Tschernogorskij“ (wörtlich: „der schwarzbergische“), wo Brennstoff gewonnen wird, dessen Alter von den Geologen auf 300 Mio. Jahre geschätzt wird.

Wenn ich mich Gelehrter nennen würde, dann würde ich sofort Zweifel an der Richtigkeit der existierenden Methoden der Datierung von Sedimentgesteinen anmelden.
Aber die offizielle Wissenschaft ist bereit, sich in eine tatsächliche Hexenjagd einzulassen und die Existenz von Zeitreisenden und Außerirdischen anzuerkennen, nur um nicht ihre existierenden wissenschaftlichen Dogmen überprüfen zu müssen.
Aber die vorhandenen Fakten schreien geradezu davon, daß hier keine „Ankömmlinge aus der Zukunft“ die Trümmer ihrer Mechanismen bei der Erforschung der Dinosaurier hinterlassen haben. Alles ist viel prosaischer und gleichzeitig verderblicher für die Grundlagen der modernen Geologie.

Es wäre ausreichend, seinen Fehler anzuerkennen und der ganzen Welt zu sagen: „Ja. Steinkohle ist absolut nicht das, was wir früher gemeint hatten, und sie kann auch sehr jung sein.“
Um so mehr als der erste Schritt zu dieser Anerkennung die Wissenschaft schon vor einem halben Jahrhundert getan hat. Zwei Labors, eines in den VSA, eines in Europa, haben unabhängig voneinander das gleiche Experiment durchgeführt, das mit einem erschütternden Ergebnis endete:
Bei der Einbringung von frischem Holz in eine Druckkammer, in der Temperatur, Druck und chemische Zusammensetzung der Gasphase die Bedingungen der Ablagerung von Steinkohle imitierten, haben die Gelehrten Steinkohle von vorzüglicher Qualität bereits nach… nur 20 Jahren erhalten!

Scheinbar Schach-Matt für die Geologen-“Kohlekenner“, aber das wäre ja zu einfach.
Keiner eilt nun, die Lehrbücher umzuschreiben – bis heute.
Sogar jetzt, da auch den Nichtfachleuten klar geworden ist, daß die Kohleflöze von Dutzenden Metern Dicke, die Einschlüsse von anderen Gesteinen aufweisen, sich niemals im Ergebnis des Vergrabens riesiger Waldmassen in großer Tiefe bilden konnten.
Seht euch selbst dieses Foto an:

So wird Kohle im Tagebau gewonnen
So wird Kohle im Tagebau gewonnen

Seid ihr in der Lage, daran zu glauben, daß sich die Bäume in eine homogene Schicht gelagert haben, die dann jemand von oben mit einer dicken Bodendecke zugeschüttet hat, unter deren Druck sie sich in einen Flöz mit der Dicke eines neunstöckigen Hauses verwandelt haben?
Welche Dicke hätte dann der Haufen umgestürzter Bäumen haben müssen?
Und warum ist diese Schicht derart homogen, ohne Einschlüsse von Knochen gestorbener Tiere, Steine, Ton, Sand?
Zuviele Fragen, auf die es nur eine einfache Antwort gibt:

Der Kohleflöz erinnert stark an versteinerte erdölführende Schichten…
Und wenn dies auch manchem als unsinnig erscheint, so haben wir doch mehr als hinreichend Grund anzunehmen, daß ursprünglich die Steinkohle in einem flüssigen Zustand vorlag. Nicht unbedingt war das „das Blut des Tieres Skiper“ – Erdöl.
Das wichtigste ist etwas anderes.
Die Geologen gehen fehl im eigentlichen Prinzip der Formung der Felsgesteine und dementsprechend in der Datierung von deren Entstehung.
Zugunsten dessen, daß die Kohlen tatsächlich relativ jung sind und ursprünglich in flüssigem Zustand entstanden, die im Verlaufe von einige Jahrzehnten versteinerten.

Dann ist auch verständlich, auf welche Weise die Kohle direkt an die Oberfläche gelangt ist.
Stellt euch vor, daß bei euch in der Nähe ein Erdöl-Geysir ist, wie in der Ukraine.
Ihr geht dorthin, um ein wenig der brennbaren Flüssigkeit für die Lampe zu schöpfen, und einmal ist euch der Schöpfkrug in die Erdöl-Pfütze gefallen.
Und später baut ihr eine ganz einfache Handpumpe dort auf, um das Erdöl in Fässer zu füllen, zum Verkauf. Und einmal geht die auch kaputt und ein Teil des Zahnstangen-Mechanismus fällt ebenso in die Pfütze aus Erdöl.

Und ein andermal kommt ihr an eure kleine Erdöltankstelle und seht, daß sie derart dickflüssig geworden ist, daß man schon nicht mehr schöpfen kann, sondern mit dem Messer schneiden muß.
Und eure Enkel finden an der Stelle der Erdölpfütze bereits harte Stücke versteinerten Materials, mit denen man bequem den Ofen heizen kann.
Das ist alles.
Da braucht man keine Zeitreisenden zu bemühen.

Aber das sind nur Vermutungen. Obwohl diese mit anderen indirekten Fakten übereinstimmen. Zum Beispiel solchen wie der chemischen Zusammensetzung von Kohle und Erdöl. In frischem Holz sind bis zu 50% Kohlenstoff enthalten.
Wenn man den Geologen glauben will und weiterhin die Steinkohle als Ableitung von Holz ansehen will, dann müßte der Anteil von Kohlenstoff in der Versteinerung sich logischerweise verringern, allerdings beobachten wir den umgekehrten Fall, daß in der Steinkohle der Anteil von Kohlenstoff bereits bei 90% liegt.
Woher dieses!?

Nicht weniger rätselhaft ist auch das Vorkommen von Schwefel in Kohle und Erdöl… bis zu 30%, obwohl im Holz der Anteil von Schwefel NULL Prozent beträgt.
Es ist offensichtlich, daß die Zusammensetzung von Kohle und Erdöl sehr ähnlich ist, und absolut nicht ähnlich sind die Zusammensetzungen von Kohlen und Holz, welches doch nach Meinung der Gelehrten der „Rohstoff“ für die Kohle ist.

So kommen wir zu einem Verständnis dafür, daß nicht nur Granitoide in einem gewissen Zeitraum flüssig oder pastös gewesen sind, sondern auch einige Arten von Festbrennstoffen, wie Kohlen und Ölschiefer.
Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, daß die Kohlenwasserstoffe sich in der Erdkruste auf natürliche Weise synthetisieren, während viele Ausformungen aus Granit sich als Abprodukte des Abbaus von Bodenschätzen darstellen.

Den Fakt, daß das Erdöl nicht mit dem Zerfall von Überresten von Tieren zusammenhängt, wird teilweise auch schon von einigen Gelehrten anerkannt.
Wir wollen doch nicht vergessen, daß Spuren von Erdöl an Orten festgestellt wurden, an denen irgendein organisches Leben prinzipiell nicht möglich war.
Zum Beispiel in der Tiefe von mehr als zehn Kilometern, wie das beim Abteufen der supertiefen Bohrung auf der Kola-Halbinsel geschehen ist.

Und der Fakt, daß „natürlicher“ Granit ein Abfallprodukt der Bergbauindustrie ist, steht noch zur Bewußtwerdung und Besinnung an.
Da ergibt sich, daß diejenigen Bodenschätze, die wir zur Nutzung als Energiequellen abbauen, in Wirklichkeit natürlicher Art sind, auch wenn sie mit umgekommenen Pflanzen und Tieren nichts zu tun haben.
Und die Steine, die wir für den Bau gewinnen, sind umgekehrt Produkte einer vernünftigen Lebenstätigkeit.

Und es ist noch ein anderer Fakt anzuerkennen, welcher direkt davon zeugt, daß zum Zwecke des Bauens Steine nicht nur von uns verwendet werden, mit unseren modernen Mitteln zu deren Gewinnung, Bearbeitung und Verbringung, sondern auch diejenigen, welche von den Historikern traditionell zu den Wilden gezählt werden, die gerade erst den Stecken und den Stein vom Boden aufgehoben haben.
Beweise dafür gibt es eine Menge, und es besteht keine Notwendigkeit, dafür nach Bolivien oder Ägypten zu fahren.
Es genügt, Karelien zu besuchen…

Der Berg Wottowaara.

Der Wottowaara (Todes-Berg) ist mit 413,7 m über NN der höchste Punkt auf dem Westkarelischen Höhenzug und befindet sich etwa 30 km von der Siedlung Gimoly und etwa 20 km von der Siedlung Sukkosero (osero = See), östlich des beide Ortschaften verbindenden Weges.

Noch vor einigen Jahren war dieser Ort nur einem eng begrenzten Kreis von Forschern bekannt und ich verfüge über verläßliche Angaben darüber, daß die Sachkundigen bedeutende Bemühungen unternahmen, um die Informationen dazu nicht allzu weit zu verbreiten.
Und das ist auch völlig verständlich.
Sogar ein flüchtiger Blick auf den Berg aus der Vogelperspektive läßt keinerlei Zweifel aufkommen, daß dies die Überreste eine wirklich gigantischen megalithischen Komplexes sind, der eine klare Planung und deutliche Geometrie besitzt:

Megalith

Megalith

In Kenntnis der Gemütsart unserer Touristen wollte man diesen Ort nicht unbedingt in einen Durchgangshof verwandeln, aber… eine Ahle kann man im Sack nicht verstecken. (russisches Sprichwort: „etwas Spitzes in etwas Weichem bemerkt man stets“, d.h. man kann nicht verhindern, wenn man über etwas Interessantes berichtet, daß das Interesse daran vielleicht auch ausartet)
Ich gebe zu, daß ich auch meinen Anteil dazu beigetragen habe, denn für viele war der Anstoß zum Besuch des Wottowaara mein früherer Artikel darüber. Und nun gibt es schon eine Vielzahl von Reiseagenturen, die Ausflüge dorthin organisieren.
Hier ein Zitat aus einer der Werbebroschüren:

„Auf der Spitze des Wottowaara befinden sich auf einer Fläche von etwa 6 qkm riesige quaderförmige Steine, erstaunliche Anlagen aus Stein in Form runder Kreise, die von den Archäologen Kromleche genannt werden, und etwa 1600 Sejd-Steine, die in irgendeiner geheimnisvollen Ordnung gelegen sind. Ein Sejd ist ein Kultstein-Findling, dessen künstlicher Charakter ihn aus der Umgebung heraushebt, d.h. er weist klare Kennzeichen der Einwirkung des Menschen auf.
Die größte Anzahl der Sejd-Steine ist auf dem höchsten Punkt des Bergrückens und an den Hängen des Amphitheaters zu finden. Die Steine sind in Gruppen von zwei bis sechs Stück angeordnet. Einige größere Steine, deren Gewicht bis zu drei Tonnen erreicht, sind auf “Füßchen“ gestellt, d.h. sie sind auf mehrere kleine Steine aufgerichtet.
Die Mehrzahl der Steine liegt an den Ufern der antiken Gewässer und Abhänge.“

Megalith

Und den Touristen gefällt es wirklich, hier zu verweilen. Begeisterte Repliken. In jeder klingt eine ehrliche Bewunderung der Schönheit der karelischen Natur an, und Verwunderung über die Fähigkeiten der Schamanen, solche schwere Steine zu heben, um sie auf kleinere zu stellen und auf diese Weise die rätselhaften Sejds zu bilden.

Megalith

Sehr viele Gespräche sind zu esoterischen Themen, über die „einmalige heilende Energetik“ des Berges, der – Moment mal – Berg des Todes heißt.
Eine Menge Begeisterung über die Spaziergänge in „Steinlabrinthen“, „aufsteigende und niedergehende Strömungen“, „kosmische Töne“ und sonstige naive Aussagen zum „dritten Auge“.

Megalith

Megalith

Kaum jemanden stört die halbtote Vegetation an diesem Ort und die „Bauminvaliden“, deren Äußeres so gar nicht zeigt, daß es ihnen hier gut gehe.
Was soll das für eine „heilende Energetik“ sein, wenn es diese verdreht wie ein Hammelhorn!

Megalith

Megalith

Und nur Einzelne sehen das Offensichtliche, das den meisten der begeisterten Nichtstuer gar nicht ins Auge fällt. Zum Beispiel:

Die steinerne Wanne
Die steinerne Wanne

die als Naturwunder gilt, oder

die Treppe in den Himmel.
die Treppe in den Himmel.

Und es ist völlig unverzeihlich, an sowas vorbeizugehen:

Steine sprechen Teil 6 kadykchanskiy

мегалит?

Megalith

мегалит?

мегалит?

Steine sprechen Teil 6 kadykchanskiy

Steine sprechen Teil 6 kadykchanskiy

Steine sprechen Teil 6 kadykchanskiy

Steine sprechen Teil 6 kadykchanskiy

Wie ihr seht, helfen hier Kommentare nicht. Wenn ein Mensch diese Einzelheiten nicht von Anfang an sieht, dann ist es nicht sehr dankbar, ihn mit der Nase darauf zu stoßen.
Alles das wird nach wie vor mit den „großen Kräften der Natur“ assoziiert.
Allerdings ist es schon für viele offensichtlich, das der Komplex Wottowaara der Einwirkung einer zerstörerischen Kraft ungeheuren Ausmaßes ausgesetzt gewesen ist.
Vielleicht sogar einer Sprengkraft. Darauf weisen sehr gut sichtbare konzentrische Kreise in seinem zentralen und nordwestlichen Teil hin.

Und anschließend haben sich die Naturkäfte hier ausreichend bemüht, die allerdings scharfe Ecken und Kanten abtragen und nicht erstellen.
Das harte Klima Kareliens hat keinerlei Chancen für annehmbare Erhaltens-Bedingungen der Steinblöcke gelassen. Eher so: wäre das griechische Panthenon an dieser Stelle gewesen, dann wäre von ihm nicht mal ein Stäubchen übrig.
Deshalb sollten wir wenigstens das erhalten, was da ist, wenn schon der Intellekt nicht dafür ausreicht zu verstehen, was das denn hier gewesen ist, bevor…

Quelle der Übersetzung

© tart-aria.info - bei uns erscheinen nur Autorenarbeiten, d.h. Artikel, die der jeweilige Autor selbst ausgearbeitet und geschrieben hat. Deshalb ist fairerweise bei der Übernahme von Artikeln und Beiträgen unbedingt ein Link zur Netzseite tart-aria.info anzubringen, mit Nennung des Autors und ggf. der Quelle der Übersetzung.*

Wenn Sie einen Rechtschreibfehler gefunden haben, benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie den Text auswählen und drücken Sie dannStrg + Eingabetaste.

Dieser Artikel ist auch in den folgenden Sprachen verfügbar:
  • +0
  • -0
  • 0 ratings
0 ratingsX
Like!Dislike!
0%0%

Vorheriger ArtikelMegalithen sprechen. Teil 5
Nächster ArtikelMegalithen sprechen. Teil 7
kadykchanskiy

Golubjew Andrej Wiktorowitsch (kadykchanskiy). Geboren am 29. Juli 1969 in der Siedlung Kadykchan im Kreis Susuman, Gebiet Magadan, Sibirien. Absolvierte die Wyborger Luftfahrt-Technische Fachschule und die Russische Zoll-Akademie. Arbeitstätigkeit in der 2. Kuibyschewer Vereinigten Luftfahrt-Gruppe. Dienst beim Pskower Zollamt.
Jurist, Schriftsteller, Historiker.