Die Sintflut

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Für viele, so auch für mich, gibt es keinerlei Zweifel daran, daß die Sintflut (oder jener Kataklysmus, wo Zerstörungen wie bei einer Sintflut zu verzeichnen sind) zerstörte Städte Europas und Moskowiens zurückgelassen hat – vollständig wurden ganz Sibirien und andere Regionen (verdeckt unter mehreren Dutzend Metern Lehm) ausradiert – das gab es. Und zwar zu historischen Zeiten.
Diese Katastrophe war keine lokale. Obwohl, solche letzteren kommen auch in unserer Zeit sehr häufig vor, zum Beispiel in Pakistan, Indien und Südost-Asien durch starke Regenfälle. Auf den nachfolgenden Fotografien will ich das zeigen, was nach dem Durchziehen der Schlammfluten bei einer Sintflut vor sich gegangen ist.
Dargelegt anhand einiger aktueller Beispiele heutiger regionaler Ereignisse.

02.08.2015. Am Samstagabend wurden auf dem Territorium der östlichen Provinz Afghanistans Pantika im Ergebnis eines Hochwassers, das durch üppige Regenfälle hervorgerufen worden war, mindestens 45 Häuser zerstört. Das Unwetter erfaßte mehrere Regionen der Provinz, wo große Teile der Landwirtschaftsfläche und Gärten in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Ein großer Teil des Landes steht jetzt unter Wasser, 13 von 14 Prozinzen von Myanmar (das frühere Burma oder Birma) sind vom Hochwasser und von Erdrutschen betroffen. Am meisten durch das Hochwasser gelitten haben die Kreise Rakhain und Sikain. In 11 Ortschaften des Kreises Sikain wurden nicht weniger als 12.000 Häuser zerstört, viele Schulen wurden geschlossen. Insgesamt zerstörte das Unwetter etwa 20.000 Häuser, von den Folgen sind über 200.000 Menschen betroffen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums haben über 524.000 Acres (212 Tausend Hektar) landwirtschaftliche Nutzflächen wesentlich gelitten.

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Lehmablagerungen bleiben auf dem Feldern, und das Land muß seine fruchtbaren Eigenschaften erst wiederherstellen.

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Lehmablagerungen auf den Straßen.

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Im Ergebnis der Hochwasser und Erdrutsche im Westen Indiens (Staat Gudjarat) starben 53 Menschen. Eine ganze Reihe von Ortschaften ist praktisch von der Außenwelt abgeschnitten.

Auf diesem Territorium gab es ein ähnliches Hochwasser im Jahre 2010.

Der Fluß trat über die Ufer und ergoß sich als Strom über die Ebene, alles auf seinem Wege hinwegfegend. Die Tiefe der Strömung betrug mehrere Meter.

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Schlammfluten ergossen sich über mehrere Kreise im Osten Tadzhikistans. Heute morgen wurden infolge der Erhöhung des Wasserspiegels des Flusses Chingob auf dem Gebiet der Region Sagirdascht im Kreis Darwas 90 Meter der Autostraße über den Chobu-Rabot-Paß vollständig zerstört.

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Nicht weniger als 17 Menschen starben und 6 sind noch vermißt infolge von Überschwemmungen und Erdrutschen in der Provinz Kuanginh im Norden Vietnams. Es wurden 3500 Menschen aus ihren Häusern evakuiert. „Das ist die schwerste Überschwemmung in den letzten 40 Jahren.“

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23.07.2015. Die Stadt Almaty hat lange nicht solch einen Schock von den Naturgewalten erhalten. In der Nacht zum 23. Juli war im Naurysbajer Stadtbezirk von Almaty die Erhöhung des Wasserstandes im Fluß Kargala zu verzeichnen. Die Schlammflut überflutete 127 Häuser, zerstörte Brücken und Fußgängerübergänge.

Ihr seht den Lehm, der einen Meter hoch die Gebäude zugeschwemmt hat.

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23.07.2015. Die Zahl der Opfer der Naturgewalten in Tadzhikistan ist auf acht angewachsen. Über die ganze Republik war vom 16. – 21. Juli eine Welle von Überschwemmungen und Erdrutschen hinweggegangen. Früher wurde von sieben Getöteten in den Kreisen Wandzho und Raschta berichtet, außerdem werden in Wandzho fünf Menschen vermißt.

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Viele Fotos zeigen Schlammflüsse von Bergen herab. Aber wenn man sich vorstellt, daß der Strom bei der Sintflut vielfach stärker war und riesige Territorien erfaßte, dann ist die Analogie direkt spürbar.

Lehmablagerungen nach dem Durchzug des Wassers bei Überschwammungen in Krymsk:

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Aber die Gelehrten sagen uns, daß der ganze Lehm ein Erosionsprodukt der Gletscher von vor Tausenden von Jahren sei. Es kann aber auch der Lehm infolge von Schlammfluten entstanden sein. Und unter Berücksichtigung der Ebenheit des Flachlandes, wo Lehm vorkommt, war es oft eine Schlammflut.

Hier noch einige Beispiel von zugeschwemmten Bauwerken, die bis in unsere Tage erhalten geblieben sind:

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Das Juri-Kloster (bei Groß-Nowgorod). Alle werden zustimmen, daß niemand einfach so den Steinfußboden in einem Tempel zuschütten und darauf einen neuen Boden verlegen wird. Quelle

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Die Stadt Kasan.

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Das Forum Romanum gleich nach der Katastrophe. Möglicherweise ist das Gesagte in Rom früher geschehen als in Rußland, Moskowien oder in Tartarien.

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Nach den Ausgrabungen zu unserer Zeit. Quelle

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Das Donskoj-Kloster, Moskau

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Kiew. Quelle

Mit den Beispielen könnte man fortsetzen… Und man kann die nicht alle auf das Absinken der Fundamente in den Boden schieben und auf die Ablagerung von Kulturschichten (Lehm ist eine ursprüngliche Kulturschicht, eine Schicht der Verwüstung, wie die Archäologen sagen).

Quelle der Übersetzung

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